Jukebox PR: Gründer Alex Jukes sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber

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Alex Jukes, Gründer der international tätigen Musik-Agentur Jukebox PR und Host des Dance-Music-Podcasts Loud & Unfiltered, muss sich vor Gericht verantworten. Jukes werden vorsätzliches Würgen, Körperverletzung sowie Stalking zur Last gelegt. Zusätzlich steht ein Verstoß gegen Kautionsauflagen im Raum.

Bei einer Voranhörung bekannte sich Jukes in allen Punkten auf nicht schuldig und wurde gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Die mutmaßlichen Vergehen des Würgens und der Körperverletzung sollen sich bereits am 1. Februar 2026 ereignet haben. Die Stalking-Vorwürfe beziehen sich auf einen Zeitraum zwischen dem 26. Mai und dem 5. Juni 2026.

Gegenüber Resident Advisor äußerte sich Jukes schriftlich. Er bedanke sich bei allen Weggefährten aus der Branche, die ihm in den vergangenen 17 Jahren Rückhalt gegeben hätten. Die Vorwürfe beträfen eine private Angelegenheit. Er habe auf nicht schuldig plädiert und werde sich vor Gericht entschieden zur Wehr setzen. Da das Verfahren laufe, wolle er sich nicht weiter äußern. Der nächste Termin zur Verhandlungsvorbereitung ist für den 21. Juli 2026 am Wood Green Crown Court in London angesetzt.

Jukes gilt als eine der einflussreichsten Figuren im internationalen Dance-Music-Business. Die 2008 gegründete Agentur Jukebox PR betreut Kampagnen für Festivals, Labels und Lifestyle-Marken weltweit, seit 2018 ist auch ein Artist-Management-Zweig aktiv. Nach eigenen Angaben hat Jukes an über 350 Festivals in mehr als 40 Ländern mitgewirkt und ein Mediennetzwerk mit über 40 Millionen Followern aufgebaut.

Erst im Oktober 2025 erweiterte er sein Portfolio um Jukebox Ventures, einen auf die Schnittstelle von Musik, Technologie und Kultur ausgerichteten Investmentfonds mit einem Zielvolumen von 15 Millionen Dollar (rund 13 Millionen Euro). Im März 2026 ging Jukebox Ventures zudem eine Partnerschaft mit der Bridge Conference in Kroatien ein und kuratierte dort ein Accelerator-Programm für Musik-Tech-Startups mit einem Fördervolumen von einer Million Pfund (rund 1,2 Millionen Euro).

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