Bei einer Razzia in einer Bar im Münchner Stadtteil Laim stellte die Polizei 1,7 Tonnen Lachgas sicher. Der 43-jährige Betreiber wurde vorläufig festgenommen und zeigte sich laut Polizei uneinsichtig. Im November kam es in der Event-Location bereits zum Notarzteinsatz im Zusammenhang mit dem Konsum von Lachgas. Damals mussten drei junge Erwachsene ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamt:innen zunächst mehrere konsumfertige Lachgas-Kartuschen. Zahlreiche, in Kartons verpackte Behältnisse, konnten im weiteren Verlauf sichergestellt werden – insgesamt fast 900 Kartuschen mit mehr als 1,7 Tonnen Lachgas. Der Einkaufswert beträgt mehr als 50.000 Euro.
Seit der Einführung des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) ist die Abgabe an Minderjährige verboten sowie der allgemeine Vertrieb der Droge stark eingeschränkt. Verstöße werden mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren, in schweren Fällen von bis zu zehn Jahren bestraft.







