Berlin: Demo-Rave zum Erhalt des RAW-Geländes geplant

—

Am 28. März findet ein Demonstrationszug für den Erhalt der Clubs auf dem RAW-Gelände statt. „Bass mit Herz – Für mehr Menschlichkeit & eine gemeinsame Zukunft für das RAW-Gelände” bringt DJ-Sets und Redebeiträge des Vereins Slust e.V. auf die Straße. Gemeinsam mit Unterstützern wie dem Club Weißer Hase ruft man dazu auf, ein Zeichen zu setzen und verschiedene soziale Themen zu beleuchten. Der Demo-Rave soll gegen 15 Uhr am Hermannplatz starten und bis um 21 Uhr andauern.

Unter dem Motto „Musik verbindet” äußert der Verein Slust auch politische Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum, dem Erhalt kultureller Freiräume und der Förderung und Unterstützung verschiedener Hilfsorganisationen. Parallel dazu ist eine Sachspendenaktion für Obdachlose geplant. Die Veranstalter:innen wünschen sich eine langfristige Lösung für das RAW-Areal, die sowohl Eigentümer als auch Betreiber:innen, Kulturschaffende und die Nachbarschaft einbezieht.

(„Bass mit Herz“ Flyer von Slust e.V.)

Durch den geplanten Bau eines Hochhauses mit Büros und Wohnungen auf dem Gelände wird seit längerem Druck auf die einzelnen Clubs ausgeübt. Zuletzt kam es zu Nutzungsuntersagungen und damit zu Schließungen von Clubs wie dem Crack Bellmer, Cassiopeia, Weißer Hase und Lokschuppen.

News

Weiterlesen

Baggy, Rave und Eurodance: ARTE zeigt Doku zur 90er-Sehnsucht 

Das ARTE-Magazin „Twist – Kultur & Pop” widmet sich in einer neuen Ausgabe dem Phänomen der 90er-Nostalgie und beleuchtet, warum die vermeintlich trashige Dekade heute einen ganz besonderen Nerv trifft.

Baggy, Rave und Eurodance: ARTE zeigt Doku zur 90er-Sehnsucht 

Das ARTE-Magazin „Twist – Kultur & Pop” widmet sich in einer neuen Ausgabe dem Phänomen der 90er-Nostalgie und beleuchtet, warum die vermeintlich trashige Dekade heute einen ganz besonderen Nerv trifft.

Club- und Festival-Monitoring 2026: Diese Umfrage braucht Zahlen aus der Szene

Die Clubkultur wackelt. Zwischen roten Zahlen und Sparpolitik startet die LiveKomm ein neues Monitoring, um Druck auf die Politik zu machen.

Sweet Club: Münchner Diskothek muss schließen

Das Münchner Clubsterben fordert das nächste Opfer: Nach knapp zehn Jahren am Maximiliansplatz hat der Sweet Club an Halloween endgültig seine Pforten geschlossen.

Cevin Fisher: Zanzibar-Resident und „The Freaks Come Out“-Produzent verstorben  

Mit „The Freaks Come Out“ und „„The Freaks Come Out“ landete der DJ und Produzent aus New Jersey Ende der Neunziger zwei Nummer-eins-Hits in den US-Dance-Charts.

Zum Tod von Juan Atkins: „Er hat Techno erdacht, bevor es irgendeiner von uns tat“

Die Musikwelt nimmt Abschied von Juan Atkins. Ob Jeff Mills, Sven Väth, Richie Hawtin oder das Team des Tresor Berlin: Weggefährten, Kolleg:innen und Freund:innen erweisen dem Techno-Urvater in bewegenden Worten die letzte Ehre.

Time Warp: Festival gründet Label 

Mit Ausgaben in Mannheim, São Paulo, Madrid, Los Angeles, Mexico City, Miami oder New York ist die Time Warp eine der größten globalen Festivalbrands im Technobereich. Nun startet man ein Label

Rückforderung von Corona-Hilfen: Kasseler Techno-Club Graf Karl kämpft ums Überleben 

Gegründet in der Pandemie, heute einer der wenigen Orte für Techno in Kassel: Ausgerechnet die Corona-Hilfen aus der Anfangszeit gefährden nun das Graf Karl.

2. Salzburger Tage der Clubkultur: Musik, Workshops und Diskurs geplant

Neben der Musik stehen vor allem drängende Fragen rund um fehlende Räume für die freie Szene im Fokus der Clubkulturtage.

Juan Atkins: Techno-Namensgeber verstorben 

Der Detroiter Produzent, DJ und Labelbetreiber ist mit 64 Jahren in Mexico City gestorben. Mit Cybotron, Model 500 und seinem Label Metroplex legte er die Grundlagen eines Genres, das die Welt verändert hat, und stand bis zuletzt auf der Bühne.
Eine Club-Situation, mehrere Menschen, ihre Silhouetten, im Scheinwerferlicht

Club- und Festival-Monitoring 2026: Diese Umfrage braucht Zahlen aus der Szene

Die Clubkultur wackelt. Zwischen roten Zahlen und Sparpolitik startet die LiveKomm ein neues Monitoring, um Druck auf die Politik zu machen.

Sweet Club: Münchner Diskothek muss schließen

Das Münchner Clubsterben fordert das nächste Opfer: Nach knapp zehn Jahren am Maximiliansplatz hat der Sweet Club an Halloween endgültig seine Pforten geschlossen.

Cevin Fisher: Zanzibar-Resident und „The Freaks Come Out“-Produzent verstorben  

Mit „The Freaks Come Out“ und „„The Freaks Come Out“ landete der DJ und Produzent aus New Jersey Ende der Neunziger zwei Nummer-eins-Hits in den US-Dance-Charts.

Zum Tod von Juan Atkins: „Er hat Techno erdacht, bevor es irgendeiner von uns...

Die Musikwelt nimmt Abschied von Juan Atkins. Ob Jeff Mills, Sven Väth, Richie Hawtin oder das Team des Tresor Berlin: Weggefährten, Kolleg:innen und Freund:innen erweisen dem Techno-Urvater in bewegenden Worten die letzte Ehre.

Time Warp: Festival gründet Label 

Mit Ausgaben in Mannheim, São Paulo, Madrid, Los Angeles, Mexico City, Miami oder New York ist die Time Warp eine der größten globalen Festivalbrands im Technobereich. Nun startet man ein Label

Rückforderung von Corona-Hilfen: Kasseler Techno-Club Graf Karl kämpft ums Überleben 

Gegründet in der Pandemie, heute einer der wenigen Orte für Techno in Kassel: Ausgerechnet die Corona-Hilfen aus der Anfangszeit gefährden nun das Graf Karl.

2. Salzburger Tage der Clubkultur: Musik, Workshops und Diskurs geplant

Neben der Musik stehen vor allem drängende Fragen rund um fehlende Räume für die freie Szene im Fokus der Clubkulturtage.

Juan Atkins: Techno-Namensgeber verstorben 

Der Detroiter Produzent, DJ und Labelbetreiber ist mit 64 Jahren in Mexico City gestorben. Mit Cybotron, Model 500 und seinem Label Metroplex legte er die Grundlagen eines Genres, das die Welt verändert hat, und stand bis zuletzt auf der Bühne.