Berlin: Außengastronomie soll bald länger öffnen dürfen

Die Berliner Außengastronomie soll in Zukunft etwas länger öffnen dürfen. Außerdem soll es im Rahmen einer Bürokratiereform möglich sein, innerhalb von vier Wochen ein neues Lokal zu eröffnen. Diese Maßnahmen sind Teil eines neuen Berliner Gaststättengesetzes, zu dem sich die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) in einem Interview im rbb-Inforadio geäußert hat. Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden.

Wenn es verabschiedet wird, dürfen Außenbereiche werktags bis 23 Uhr geöffnet bleiben, freitags, samstags sowie vor Feiertagen bis 24 Uhr. Hier orientiert man sich am Nachbarland Brandenburg. Bei Konflikten mit Anwohner:innen sollen jedoch weiterhin Einzelfallregelungen möglich sein, etwa bei nachgewiesenen Lärmbelästigungen.

„Das Thema Außengastronomie ist für uns sehr, sehr wichtig als Verbesserungsmöglichkeit für die Gastronomen in der Stadt”, betont Giffey in dem Interview. „Im Moment ist es ja so, dass Sie teilweise von einer Straßenseite zur anderen unterschiedliche Verfahrensweisen haben, je nach Bezirksgrenze”, erklärt sie weiter. Ein Kernpunkt des geplanten Gesetzes sind also einheitliche Regelungen für das gesamte Land Berlin. Die bisherige Gaststätten-Gesetzgebung „ist aus dem Jahr 1971 und ist wirklich nicht mehr hauptstadttauglich.”

Außerdem soll die Eröffnung eines Gastronomiebetriebs innerhalb von vier Wochen möglich sein – von der Entscheidung bis zum Betriebsstart. Dafür ist eine einzige digitale Gaststättenanzeige vorgesehen, die fünf Behördengänge ersetzt. Hier soll das Once-Only-Prinzip digital umgesetzt werden.

Zu weiteren geplanten Punkten gehört eine Verlängerung von Fristen bei der Zuverlässigkeitsprüfung, eine flexiblere Gestaltung der Toilettenregelung und die Aufhebung der IHK-Unterrichtungspflicht.

News

Weiterlesen

E-Werk-Ikone trennt sich von Techno-Souvenirs: 24 Karat Gold für den guten Zweck

Für 12.900 Euro kann man sich das Feeling der Neunziger-Techno-Ekstase aus dem E-Werk ins Wohnzimmer holen.

E-Werk-Ikone trennt sich von Techno-Souvenirs: 24 Karat Gold für den guten Zweck

Für 12.900 Euro kann man sich das Feeling der Neunziger-Techno-Ekstase aus dem E-Werk ins Wohnzimmer holen.

METOODJS: Initiative will 75.000 Euro für Missbrauchsopfer der Clubszene sammeln

Das im Zuge des Hardtechno-Callouts gegründete Netzwerk ruft eine Spendenkampagne ins Leben, um Opfer besser zu unterstützen.

Boards of Canada: Kassetten lassen Fans über Album spekulieren

Das schottische Electronica-Duo sorgt mit mysteriösen VHS-Kassetten, die über sein Label verschickt wurden, für erste Gerüchte über ein bevorstehendes Comeback.

fabric: Londoner Club stellt neues Soundsystem vor

Die fabric entwickelt in Zusammenarbeit mit der norwegischen Firma NNNN Audio neue Soundsysteme für Room 2 und Room 3, die beiden kleineren Floors des Clubs.

Sebastian Schroeder über den neuen Berliner Club Lost Loft: Kinky, romantisch und verspielt, mit virtuellem Kamin und Kerzenständern 

C115, AMT, Krannok, Sensorium – in Berlin eröffnet zur Zeit eine ganze Reihe neuer Clubs. Im Kurzinterview erfahrt ihr unter anderem, warum sich der Lost Loft als Techno Tempel sieht. 

Museum of Detroit Electronic Music: Projekt gestoppt

Detroits Bürgermeisterin Mary Sheffield stoppt die Renovierungspläne. Damit ist das Museum of Detroit Electronic Music Geschichte.

Oliver Mohns: Berliner Gay-Party-Veranstalter verstorben

In den Neunzigern und Zweitausendern war Oliver Mohns als DJ weltweit aktiv, später machte er sich als Veranstalter in Berlin einen Namen.

K-Club bei Straßburg: 750 Partygäste werden aus brennendem Club evakuiert

Ein Feuerwerkskörper auf einer Sektflasche explodierte und ließ die Decke des K-Club in Flammen aufgehen.

KitKatClub: Meta legt Instagram-Account des Berliner Clubs lahm [Update]

Der KitKatClub verliert eines seiner Fenster in die digitale Welt. Bisher ist unbekannt, welche Motive dahinterstecken.
Teletech gehört zu den Veranstaltern, die nach dem Hardtechno-Callout Acts vom Line-up genommen haben (Foto: Teletech)

METOODJS: Initiative will 75.000 Euro für Missbrauchsopfer der Clubszene sammeln

Das im Zuge des Hardtechno-Callouts gegründete Netzwerk ruft eine Spendenkampagne ins Leben, um Opfer besser zu unterstützen.
Boards Of Canada (Foto: Warp Records)

Boards of Canada: Kassetten lassen Fans über Album spekulieren

Das schottische Electronica-Duo sorgt mit mysteriösen VHS-Kassetten, die über sein Label verschickt wurden, für erste Gerüchte über ein bevorstehendes Comeback.

fabric: Londoner Club stellt neues Soundsystem vor

Die fabric entwickelt in Zusammenarbeit mit der norwegischen Firma NNNN Audio neue Soundsysteme für Room 2 und Room 3, die beiden kleineren Floors des Clubs.

Sebastian Schroeder über den neuen Berliner Club Lost Loft: Kinky, romantisch und verspielt, mit virtuellem...

C115, AMT, Krannok, Sensorium – in Berlin eröffnet zur Zeit eine ganze Reihe neuer Clubs. Im Kurzinterview erfahrt ihr unter anderem, warum sich der Lost Loft als Techno Tempel sieht. 
Von den Ruinen des Packard Plant in Detroit sind nur zwei Gebäude erhalten. (Foto: Google Street View)

Museum of Detroit Electronic Music: Projekt gestoppt

Detroits Bürgermeisterin Mary Sheffield stoppt die Renovierungspläne. Damit ist das Museum of Detroit Electronic Music Geschichte.
Oliver Mohns (Foto: Revolver/ Instagram)

Oliver Mohns: Berliner Gay-Party-Veranstalter verstorben

In den Neunzigern und Zweitausendern war Oliver Mohns als DJ weltweit aktiv, später machte er sich als Veranstalter in Berlin einen Namen.
Der K-Club von oben, während Einsatzkräfte den Brand bändigen (Foto: Stadt Kehl (kehl.de))

K-Club bei Straßburg: 750 Partygäste werden aus brennendem Club evakuiert

Ein Feuerwerkskörper auf einer Sektflasche explodierte und ließ die Decke des K-Club in Flammen aufgehen.

KitKatClub: Meta legt Instagram-Account des Berliner Clubs lahm [Update]

Der KitKatClub verliert eines seiner Fenster in die digitale Welt. Bisher ist unbekannt, welche Motive dahinterstecken.