Perron: Rotterdamer Club schließt nach 15 Jahren

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Das Perron in Rotterdam schließt seine Pforten. Die letzten Partys finden im April am selben Wochenende statt, an dem der Laden 2011 eröffnet wurde.

Der mittelgroße Club mit einer Kapazität von 750 bis maximal knapp über 1.000 Besucher:innen liegt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Stadtzentrum. Gäste wie Jeff Mills oder Ben Klock machten ihn zu einem der Zentren niederländischen Clubkultur.

Das Perron befindet sich in einem Geschäftsgebäude aus der Nachkriegszeit, das als Zwischennutzung angemietet wurde. Es gehört zum sogenannten Schiekadeblok, der komplett neu gestaltet werden soll.

Das Perron schließt „nicht wegen dem [Abriss des] Gebäudes, das eigentlich schon vor 15 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Perron schließt, weil es Zeit ist”, erklären die Betreiber:innen auf Instagram.

Die Unsicherheit und der dadurch erforderliche Aufwand, den Club in Betrieb zu halten, hätte für die Entscheidung gesorgt. „Und auch wenn wir früher sehr lange und sehr oft weitermachten – irgendwann verstummt die Musik.”

So steuert das Perron mit 13 Wochenenden auf sein Ende zu. Mit dieser Abschlussphase will sich der Club noch einmal gebührend verabschieden, bevor Mitte April endgültig Schluss ist.

„Die Schließung beginnt jetzt”, heißt es im Statement, „13 Wochenenden mit alten und neuen Held:innen, bis wir dort enden, wo alles begann.” Für den musikalischen Abschied sind unter anderem Freddy K, DVS1, Marrøn und Octave One angekündigt.

Ursprünglich als temporärer Ort im Schatten laufender Stadtentwicklungspläne eröffnet, etablierte sich Perron schnell als feste Größe in der Rotterdamer Clublandschaft. Nach einer zwischenzeitlichen Schließung im Jahr 2016 kehrte der Club 2018 zurück, überstand die Covid-19-Pandemie und öffnete sich anschließend einer neuen Generation von Tänzer:innen.

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