burger
burger
burger

Frankie Knuckles: Vergessener Mix erscheint auf Apple Music

Die Frankie Knuckles Foundation hat zum 71. Geburtstag des 2014 verstorbenen „Godfather of House” einen bislang unveröffentlichten Mix zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit Defected Records veröffentlicht, ist der Mix von 2011 exklusiv auf Apple Music zu hören.

Frankie Knuckles gilt als eine der treibenden Figuren des House-Genres und prägte dieses in New York und Chicago entscheidend mit. Der Mix, der 2011 aufgenommen wurde, sollte damals als Zweifach-CD, auf Vinyl und digital veröffentlicht werden. Knuckles, der an einer Diabetes-Erkrankung starb, entschied sich letzten Endes gegen die Veröffentlichung, weil er sich Vertrieb und Bewerbung nicht gewachsen fühlte.

15 Jahre später setzte sich die Frankie Knuckles Foundation gemeinsam mit Defected Records für den Release ein. Die Stiftung macht sich für LGBTQIA+-Communitys und HIV-Vorsorge stark.

„Als Hüter:innen von Frankies Vermächtnis fühlen wir uns geehrt, dieses bislang unveröffentlichte Projekt mit seinen Fans zu teilen. Der Mix fängt seinen typischen Director’s Cut-Sound von 2011 ein – im klassischen FK-Stil, der eng mit seinem Namen verbunden ist”, erklärt Frederick Dunson von der Frankie Knuckles Foundation.

Das Label Defected Records, ein langjähriger Wegbegleiter von Frankie Knuckles, veröffentlichte im April 2015 die Compilation House Masters: Frankie Knuckles mit einer Auswahl an Tracks, die Knuckles selbst kuratiert hatte.

Geboren und aufgewachsen in New York, prägte Frankie Knuckles zunächst die dortige Clubszene, bevor er in Chicago mit einer Residency im Warehouse maßgeblich zur Entstehung des House-Sounds beitrug. Nach seiner Rückkehr nach New York arbeitete Knuckles als Produzent und Remixer für internationale Popgrößen und war Mitbegründer des Def-Mix-Teams, das mit seinen Def Classic Mixes den Sound der Neunziger entscheidend mitprägte.

Unser Interview mit Frankie Knuckles findet ihr hier.

News

Weiterlesen

Crans Montana: Fotos der ausgebrannten Bar veröffentlicht

Immobilien im Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken, aber kein Geld für feuerfeste Möbel – die Liste der Vorwürfe gegen das Betreiberehepaar ist lang.

Crans Montana: Fotos der ausgebrannten Bar veröffentlicht

Immobilien im Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken, aber kein Geld für feuerfeste Möbel – die Liste der Vorwürfe gegen das Betreiberehepaar ist lang.

Warehouse in Köln: Miss Djax und Veranstalter geraten aneinander

An der Weiberfastnacht fand ein Revival des legendären Kölner Raves statt. Miss Djax verließ aber nach zehn Minuten die Bühne.

Casey Wasserman: Verkauf der Agentur wegen Epstein-Verbindung angekündigt 

Eine Reihe von EDM- und Pop-Acts, darunter Chappell Roan und ODESZA, verlassen Casey Wassermans Firma. Techno-Künstler:innen schweigen.

AMT am Berliner Alexanderplatz: Neuer Club soll im März eröffnen

Das AMT will mit hervorragendem Sound und fairen Preisen punkten. Los geht's im Keller unter den S-Bahnbögen, wenn die Bahn ihr Go gibt.

Traumprinz: Großteil der Produktionen erstmals digital erhältlich

Lange war die Musik von Traumprinz und seiner zahlreichen Aliasse nur in Form limitierter Vinyl-Pressungen zu erwerben

Sabotage: Buch über Rave-Gear-Marke veröffentlicht

Zerstörte Sweater, Industrieruinen: Sabotage war Mode als Gegenentwurf. Nun erscheint erstmals ein Buch über das fast vergessene Rave-Label.

Ebo Taylor: Ghanaische Highlife-Legende verstorben

Ebo Taylor verband westafrikanische Popmusik mit US-amerikanischen Soul und Jazz und europäischer Klassik – und das auf Augenhöhe.

U-Club: Vereinsgründung sichert Zukunft des Wuppertaler Clubs

Mit einem Konzert von Anthony B. und der Rückkehr der beliebten Reihe Butan Techno startet der Betrieb des U-Club Ende Februar neu.

Casey Wasserman: Öffentliche Entschuldigung für anzügliche Mails in Epstein-Akten

Künstler:innen wie Chapel Roan oder die Indie-Rock-Band Wednesday haben trotz der öffentlichen Entschuldigung die Zusammenarbeit beendet.
Die niederländische DJ Miss Djax (Foto: Instagram/missdjax)

Warehouse in Köln: Miss Djax und Veranstalter geraten aneinander

An der Weiberfastnacht fand ein Revival des legendären Kölner Raves statt. Miss Djax verließ aber nach zehn Minuten die Bühne.
Casey Wasserman, hier zu sehen in seiner Funktion als Vorsitzender der Sommerolympiade 2028 am 5. August 2025 (Foto: Joyce N. Boghosian/White House)

Casey Wasserman: Verkauf der Agentur wegen Epstein-Verbindung angekündigt 

Eine Reihe von EDM- und Pop-Acts, darunter Chappell Roan und ODESZA, verlassen Casey Wassermans Firma. Techno-Künstler:innen schweigen.

AMT am Berliner Alexanderplatz: Neuer Club soll im März eröffnen

Das AMT will mit hervorragendem Sound und fairen Preisen punkten. Los geht's im Keller unter den S-Bahnbögen, wenn die Bahn ihr Go gibt.
Traumprinz (Foto: Facebook/ Who is Traumprinz?)

Traumprinz: Großteil der Produktionen erstmals digital erhältlich

Lange war die Musik von Traumprinz und seiner zahlreichen Aliasse nur in Form limitierter Vinyl-Pressungen zu erwerben
Meret Becker in Sabotage-Hoodie (Foto: Marcus Bassler/snowden.de)

Sabotage: Buch über Rave-Gear-Marke veröffentlicht

Zerstörte Sweater, Industrieruinen: Sabotage war Mode als Gegenentwurf. Nun erscheint erstmals ein Buch über das fast vergessene Rave-Label.
Ebo Taylor und Band bei einem Auftritt 2017 (Foto: Schorle/Wikipedia)

Ebo Taylor: Ghanaische Highlife-Legende verstorben

Ebo Taylor verband westafrikanische Popmusik mit US-amerikanischen Soul und Jazz und europäischer Klassik – und das auf Augenhöhe.
Der U-Club aus Wuppertal (Foto: Google/Tom Kronk)

U-Club: Vereinsgründung sichert Zukunft des Wuppertaler Clubs

Mit einem Konzert von Anthony B. und der Rückkehr der beliebten Reihe Butan Techno startet der Betrieb des U-Club Ende Februar neu.
Casey Wasserman, hier zu sehen in seiner Funktion als Vorsitzender der Sommerolympiade 2028 am 5. August 2025 (Foto: Joyce N. Boghosian/White House)

Casey Wasserman: Öffentliche Entschuldigung für anzügliche Mails in Epstein-Akten

Künstler:innen wie Chapel Roan oder die Indie-Rock-Band Wednesday haben trotz der öffentlichen Entschuldigung die Zusammenarbeit beendet.