Der Online-Musikdienst Bandcamp hat seit 2020 durch die Aktion Bandcamp Friday über 154 Millionen Dollar (circa 131 Millionen Euro) an Künstler:innen und Labels ausgeschüttet. Die Initiative, bei der Bandcamp für 24 Stunden auf seinen Umsatzanteil verzichtet, startete im Zuge der Corona-Pandemie, um Künstler:innen zu unterstützen, die in dieser Zeit auf Einnahmen durch Live-Shows und Touren verzichten mussten. Seitdem hat Bandcamp die Aktion weitergeführt. 2025 gingen an sechs Bandcamp Fridays über 19 Millionen US-Dollar (16 Mio. Euro) direkt an Artists und Labels.
„2025 war ein weiteres brillantes Jahr für Künstler:innen und Labels, gekrönt von unserem stärksten Freitag des Jahres, und wir freuen uns unglaublich darauf, der Community 2026 noch mehr Möglichkeiten zu bieten und nächstes Jahr auf acht zu expandieren”, so Bandcamp-Geschäftsführer Dan Melnick. Der erste Bandcamp Friday 2026 findet am 6. Februar statt. Weitere Termine hat Bandcamp bereits bestätigt.
Mit Bandcamp Clubs hat der Musikdienst im letzten Jahr außerdem ein neues Abo-Modell an den Start gebracht, dessen Abonnent:innen Zugriff auf eine monatliche Plattenauswahl und Listening-Events haben.
Bandcamp wurde 2008 gegründet. 2022 wurde der Musikdienst von Epic Games übernommen und 2023 an die Musiklizenz-Plattform Songtradr weiterverkauft. Das stieß aufgrund hoher Entlassungszahlen auf harte Kritik und hatte die Gründung der Gewerkschaft Bandcamp United zur Folge.







