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U-Club: Wuppertaler Disco will nun doch weitermachen

Der Wuppertaler U-Club will sich nun doch gegen die angekündigte Schließung wehren. Ursprünglich hieß es, „dass aufgrund gestiegener Kosten und eines veränderten Ausgehverhaltens ein wirtschaftlicher Betrieb des U-Clubs nicht mehr möglich sei”. Junge Abgeordnete der Stadt Wuppertal starteten daraufhin eine Initiative, um über mögliche Unterstützung zu sprechen. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: Die Stadt hat kein Geld, um den U-Club zu fördern. Dennoch gründeten die Betreiber:innen einen gemeinnützigen Verein als Basis für Förderanträge.

„In der Zwischenzeit sind Privatleute, Künstler und Unternehmen auf uns zugekommen und haben gefragt, was sie tun können”, heißt es von Seiten des U-Clubs. Ziel sei es nun, genügend Fördermitglieder und Spenden zu sammeln, „um 2026 zu überbrücken – so lange, bis wir Förderungen aus Bundes- und Landesmitteln beantragen können und damit eine langfristige Perspektive für den U-Club schaffen.” Ob das gelingt, ist offen. Aktuell soll am 31.12.2025 die letzte offizielle Veranstaltung stattfinden.

Der U-Club in Wuppertal zählt seit den 1990er-Jahren zu den prägenden Adressen für Clubkultur in Nordrhein-Westfalen. Über die Jahre standen hier Techno, Drum’n’Bass, Hip-Hop und Reggae auf dem Programm; internationale Gäste traten ebenso auf wie lokale Künstler:innen. So entwickelte sich der Club zu einem wichtigen Ort für elektronische und experimentelle Musik. Den Spendenlink und Infos zur Fördermitgliedschaft findet ihr hier.

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Ebo Taylor und Band bei einem Auftritt 2017 (Foto: Schorle/Wikipedia)

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