Das als „Spreewiesn” bekannte Berliner Oktoberfest zieht nicht in unmittelbare Nähe zum ://about blank. Das Fest sollte dieses Jahr in der Laskerstraße stattfinden, weil der bisherige Veranstaltungsort am Ostbahnhof bald für ein Hochhaus genutzt wird. Nun sagt der Betreiber, dass das Landeskriminalamt ihn vor einer Durchführung im Laskerkiez gewarnt hätte. Um Gäst:innen vor Belästigung zu schützen, erfolge deshalb der Rück-Umzug an den Ostbahnhof.
Als Ende Juli die Pläne für einen Umzug in den Laskerkiez bekannt wurden, formierte sich Widerstand mehrerer lokaler Initiativen. So wurde unter anderem die Durchführung eines Oktoberfests außerhalb Bayerns als „reine Profit-Veranstaltung, die sexuelle Trachtenästhetik, Massenbesäufnis und folkloristische Stereotype zu Marketingzwecken kombiniert”, kritisiert. Im Falle einer Nicht-Absage kündigte auch das ://about blank Proteste an.
Die Absage der Spreewiesn ist ein Erfolg für das ://about blank. Existenzbedrohende Sorgen begleiten den Club am Ostkreuz aber weiterhin: Neben der dauerhaften Bedrohung durch den 17. Streckenabschnitt der A100 beschäftigt der geplante Bau eines umstrittenen Hotels in unmittelbarer Nähe den Club.






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