Löbau: Streit über Lärm auf sächsischem Alternativ-Festival

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Am vergangenen Wochenende fand das Festival WeGoApart with ART an den Löbauer Messehallen statt – offenbar zum Unmut einiger Anwohner:innen. Diese beschweren sich nun über eine unzumutbare Lärmbelastung und fordern Konsequenzen. „Alle, die die letzten zwei Nächte um den Schlaf gebracht wurden, sollten eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Verantwortlichen der Stadt Löbau einreichen”, wird eine Anwohnerin in der Sächsischen Zeitung zitiert.

Auch der Löbauer Oberbürgermeister Albrecht Gubsch (Parteilos) ist unzufrieden mit dem Festival: „Die werden ja nie fertig, die machen ja bis fünf in der Früh. Die drehen die Musik um vier Uhr morgens ja nicht leiser, sondern lauter”, sagte er der Sächsischen Zeitung. Die Betreiber:innen des Festivals gaben an, dass sie sich an die Auflagen der kommunalen Behörden gehalten hätten. So soll der Lärmpegel zwischen 22 und 6 Uhr dauerhaft unter der vorgegebenen Grenze von 95 Dezibel gelegen haben. OB Gubsch bestätigte, dass es keine Beweise für einen Verstoß gegen die Auflagen gab.

Das WeGoApart with ART wird seit 2020 von einem Verein aus Neukirch betrieben. Dort fand das Festival bis 2023 statt. In diesem Jahr folgte der Standortwechsel, der, wenn es nach Löbaus OB Gubsch geht, ein einmaliges Gastspiel gewesen sein soll. In der Sächsischen Zeitung wird er mit den Worten zitiert, dass das Festival in die „Pampa” müsse, wenn es nochmal nach Löbau kommen möchte. Ziel der Veranstaltung ist es, Jugendlichen und jungen Menschen ein Festival in der Oberlausitz zu bieten und so den ländlichen Raum attraktiver zu machen.

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