Nachdem am 16. Juli die Hauptbühne des Tomorrowland abgebrannt war, äußert die Staatsanwaltschaft Antwerpen nun einen Verdacht auf mögliche Sicherheitsverstöße bei der Lagerung von Pyrotechnik.
Dies geht aus einem geleakten internen Schreiben des belgischen Wirtschaftsministeriums an die Staatsanwaltschaft hervor, so The Brussels Times. Es sind angeblich drei Vorschriften missachtet worden: Das Feuerwerk war frei zugänglich, es wurde zu früh angeliefert und die zuständige Behörde, der FPS Security Control Service, wurde nicht informiert.
Die Untersuchungen der Brandursachen laufen noch. Es ist also noch unklar, ob die Pyrotechnik in einem Zusammenhang mit dem Feuer steht. Auch das Festival selbst äußert sich nicht.
Das Tomorrowland fand als eines der größten Festivals für elektronische Musik am dritten und vierten Juli-Wochenende mit einer alternativen Hauptbühne statt, die innerhalb von zwei Tagen gebaut wurde.







