Großbritannien: Neues Gesetzesvorhaben soll Bars und Clubs unterstützen

Das britische Wirtschaftsministerium möchte Bars, Clubs und Restaurants besser schützen. Ein neues Gesetzespaket sieht unter anderem Entbürokratisierung im Baurecht vor, damit leerstehende Flächen leichter in Clubs oder Gastronomie umgewandelt werden können. Außerdem sollen Immobilienunternehmen, die sich dafür entscheiden, in der Nähe von bestehenden Bars oder Clubs zu bauen, zukünftig selbst für ausreichenden Lärmschutz sorgen. Dazu möchte die Regierung „Hospitality Zones” (Gastronomiezonen) einrichten, in denen Straßenpartys oder Außengastronomie schneller zugelassen werden können.

Das Gesetzesvorhaben steht im Kontext eines Plans der britischen Regierung, kleine Unternehmen mehr zu unterstützen. „Unser Plan wird Stadtzentren wiederbeleben und lokalen Unternehmern Geld in die Tasche spülen. Wenn es kleinen Unternehmen gut geht, erwachen Stadtteile zum Leben”, so der britische Wirtschaftsminister Jonathan Reynolds.

In Großbritannien haben in den letzten Jahren viele Clubs den Betrieb eingestellt, vor allem wegen steigender Kosten oder Lärmschutzvorgaben. Eine im April vorgestellter Bericht besagt, dass in London 57 Prozent der Clubs und Pubs bis 2030 schließen könnten, wenn nichts dagegen unternommen wird.

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