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Parris: Dieses gewisse Gefühl von Freiheit

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Kaum ein Produzent hat in den letzten Jahren ein so außergewöhnliches Profil entwickelt wie Dwayne Parris. Heute formt der Londoner DJ und Producer eindringliche Atmosphären, kreiert dubinspirierte Rhythmen und glänzt mit eleganten und zugleich sparsamen Kompositionen, die von subtilen Popmomenten abgerundet werden. Doch das war nicht immer so. Seine ersten Releases auf The Trilogy Tapes oder Wisdom Teeth waren geprägt von Dubstep- und Grime-Einflüssen.

Als Künstler wie als Persönlichkeit ist Parris nicht so leicht zu fassen. Eine Sache lässt sich über ihn aber mit Sicherheit sagen: Er ist durch und durch Londoner. Er wuchs an den multikulturellen Brennpunkten Hackney und Tottenham, besuchte die das Dubstep-Genre prägende Partyreihe FWD>>, arbeitete beim ikonischen Label Tempa und gab Künstlern wie Facta oder K-Lone mit seinem Label eine Plattform. Aus dem Bass-Dunstkreis trat er durch seine Freundschaft und Zusammenarbeit mit Call Super heraus, mit dem er das Label CAN YOU FEEL THE SUN betreibt, das auch die Plattform für sein ganz eigenes musikalisches Spektrum und das persönliche Storytelling seines Debütalbums ist.

Auf die Spur dieses zurückhaltenden Künstlers begibt sich unser Autor Moritz Weber. Ihm berichtet Parris von Zeiten, in denen er mit seinem iPod noch ganze Mediatheken von Freunden plünderte, und erklärt, warum er damals aus dem Trompetenunterricht rausgeworfen wurde und wie eine bloße Twitter-Anfrage seine Schreibblockade löste.

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