Ata Macias (Foto: Presse)

Kaum jemand anderes hat das Frankfurter Nachtleben so sehr geprägt wie Ata Macias. Und wenn man bedenkt, dass Frankfurt bis heute als eine der führenden Hochburgen elektronischer Musik gehandelt wird, ist das schon ein starkes Stück. Seit den 80er Jahren steht Ata in seiner Heimatstadt hinter den Decks. Als einer der Initiator*innen vom Wild Pitch Club, einer beliebten Partyreihe in den 90er Jahren, lud er auch internationale Größen wie Jeff Mills oder Carl Craig gern in die Mainmetropole ein.

Im Jahr 1999 gründete er schließlich gemeinsam mit Sebastian Kahrs auf Initiative von Konzeptkünstler und Kunsthochschulprofessor Heiner Blum den Club Robert Johnson. Dort in Offenbach, auf der anderen Seite des Mains, sollte sich in den nächsten 20 Jahren eine House-orientierte Kontrastbastion zum ursprünglich eher harten und trancigen Frankfurt-Sound entwickeln. Heute ist Ata immer noch in vieles rund um den Club involviert. Und auch heute gilt das Robert Johnson als ein Flagschiff deutscher Dancefloors. Drei Jahre vor Eröffnung des Clubs, im Frühjahr 1996, ließ er uns seine persönlichen Lieblingstracks zukommen. Die DJ-Charts zeigen einen facettenreicher Künstler, dessen Musik man am besten für sich selbst sprechen lässt – hört selbst!

Diese und viele weitere DJ-Charts findet ihr in der GROOVE-Ausgabe #38 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Dave Clarke – Southside (DJ Sneak Remix)

9. Romanthony – Trust

8. And Forever Evangelos – Music Is The Ice

Leider gibt es momentan Keine Möglichkeit diesen Track online zu streamen.

7. Jonny L – This Time (Carl Craig Mix)

6. Maurizio – M5

5. House Of Whacks – Watersports

4. K.O.T. – I’m So Beautiful

Leider gibt es momentan Keine Möglichkeit diesen Track online zu streamen.

3. Larry Heard – Black Oceans

2. Roman IV – Fkk

1. Evelyn Jean ‎– Town Near You

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