Die Diskussion um die BDS-Bewegung (Boycott, Divestement and Sanctions) – sie zu unterstützen oder nicht, als Künstler*in in Israel aufzutreten oder nicht – erreichte im vergangenen Jahr mit großer Wucht die internationale Clubkultur. Einige DJs schlossen sich der Kampagne unter dem Hashtag #djsforpalestine an, andere distanzierten sich davon. Promoter*innen oder DJs sagten Gigs ab, weil Beteiligte die entgegengesetzte Position vertraten. Auch durch den Berliner Club ://about blank verliefen die Konfliktlinien.

Die hauseigene Diskussionsreihe „The Amplified Kitchen“ setzt sich damit am 15. August auseinander. Es wird unter anderem gefragt: „Welche Auswirkungen hat die  Diskussion um den BDS auf die globale Clubkultur? Gibt es positive  Beispiele des Austauschs und der Solidarität zwischen DJs, Promotern, Agenturen und Clubs? Wie lässt sich Raum schaffen für einen gewaltfreien Austausch auf Augenhöhe? Und müssen überhaupt alle die selbe Meinung haben?“ Ein Platz auf dem Panel bleibt frei für Gäste, die sich am Gespräch beteiligen wollen.

The Amplified Kitchen – the shit is still fucked?!
15. August
20 Uhr

Diskussion mit Marion Cobretti, Perrine Sauviat (La Fraicheur). Moderation: Christian Vagt. Performance: Syriantal.

Eintritt frei

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Markgrafendamm 24c
10245 Berlin