Hier wird Geschichte geschrieben. Das changierende Outfit von The Orb besteht in diesem Jahr wieder aus der bestmöglichen Besetzung, nämlich Dr. Alex Paterson und Thomas Fehlmann.
Kölsch ist kein albernes Alias aus der Kölner Technoszene, sondern der bürgerliche Name des dänischen Producers Rune Reilly Kølsch. Seit Mitte der Neunziger produziert...
Die Maxi „Time Is Running“ präsentiert nun aber nicht die Früchte gemeinsamer Studiosessions, die A-Seite ist Michael Mayer und seinem dezent euphorischen Techno-Schieber „The Stickler“ vorbehalten, während Reinhard Voigt auf „The Buddy“ reduziert-subtil poltert.
Erstmals erschienen in Groove 154 (Mai/Juni 2015).
„Ich wurde in Berlin geboren, aber als Kind war ich mit meinen Eltern auch in anderen Städten wie...
David Krasemann, wie Dave DK bürgerlich heißt, war einer der Resident-DJs des Globus-Floors im Tresor. Mit Val Maira erscheint fünfzehn Jahre nach seinem Debüt Sensory Overload sein drittes Album, als Nachfolger des 2007 bei Mood veröffentlichten Longplayers Lights And Colours, erneut auf Kompakt wie bereits 2013 die Maxi „Palmaille“.
John Tejada ist einer der großen Einzelgänger der elektronischen Tanzmusik. In seiner sechzehn Alben und zahllose Maxis umfassenden Discografie hat er eine leicht melancholische Indiepop-Sensibilität mit dem Drive von Techno und House verschmolzen.
Gui Boratto hat schon lange Trentemøller den Rang abgelaufen, wenn es um trancige Gassenhauer im Minimalgewand mit 80er Hüftschwung geht, die manchmal vielleicht zu wenig Schamgefühl zeigen, aber gerade dadurch in besonnenen Dosen und zum richtigen Zeitpunkt für offene Herzen und hochgerissene Arme sorgen können.
Doppel-Kracher von Kölsch. „Papageno“ feuert zunächst aus allen Rave-Rohren, einerseits als Echo des Kölsch-Hits „Lorely“, andererseits als Hommage an Mike Dunns Acid-Klassiker „Magic Feet“.
Wolfgang Voigts künstlerisches Werk flirtet seit jeher mit zwei Handlungssträngen. Zum einen beatmet er wie kein anderer zeitgenössischer Musiker die vielschichtigen Facetten deutscher Kulturgeschichte zwischen Liedermacher, Schlager, Klassik, aber eben auch Oktoberfest und Volksmusik..
Gar nicht mal so eine kleine Genese, die das isländische Kollektiv GusGus in der letzten Dekade hinter sich hat. In den Neunzigern veröffentlichte 4AD ihre ersten Platten, die sich zwischen technoidem Leftfield und Trance auch einen Schuss Dub Techno erlaubten.
DAMH steht angeblich für „dog ate my homework“. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein neues Projekt von Ada – einstige Kölnerin, jetzt Berlinerin – und David Hasert, der in der Domstadt zu Hause ist.
Das Jubiläumsrelease im Hause Kompakt naht, doch vorher sind noch Coma an der Reihe. Die Titelnummer „Atlantis“ der gleichnamigen Maxi könnte womöglich ein Erinnerungsruf an jenen gelungenen Langspieler sein, der das Kölner Duo im vergangenen Jahr mit seinem formidablen Wave-Disko Sound groß machte.