Oliver Mohns: Berliner Gay-Party-Veranstalter verstorben

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Der Berliner Partyveranstalter und DJ Oliver Mohns ist bereits vor einigen Wochen verstorben. Das gab sein Ehemann Gary in den sozialen Medien bekannt. Mohns erlag einer Leukämie-Erkrankung, gegen die er schon seit längerer Zeit kämpfte.

„Es bricht mir das Herz”, schreibt Gary in dem Post. „14 Jahre lang war er der Mann an meiner Seite, neben dem ich jeden Morgen aufwachte und jeden Abend einschlief. Ein enormer Teil meines Lebens, meiner Welt.”

Oliver Mohns stammt aus Hamburg. Als Oliver M. machte er sich in den späten Achtzigern im Front und im PIT Club in St. Georg als DJ einen Namen. Nach einigen Jahren in Berlin zog er nach Spanien, wo sich sein Stil von „Teckno-Trance” hin zu „Balearic-Style Chunky Tech House – but with a funky twist” verlagerte.

Oliver Mohns (Foto: Michael Rädel)

Er trat im Space, El Divino, Amnesia und Privilege auf Ibiza, bei der Matinee Group in Barcelona, im Círculo de Bellas Artes, Space of Sound and Trip Family in Madrid, im Storm, Mezzo und Roxy in Amsterdam, im Propaganda in Moskau, im Muccassassina in Rom und im Matrix in Berlin auf. Gigs führten ihn an so diverse Orte wie New York, Tel Aviv und Buenos Aires.

In Berlin verlegte er sich vom Auflegen auf das Veranstalten, er war besonders für die Partyreihen Paradiso und Revolver (im KitKatClub) und B:east (im Club Ost) bekannt. Mit Ehemann Gary betrieb er 2019 und 2020 das Polygon in den Räumen, in denen sich heute das Oxi befindet.

„Am meisten liebte er es, Menschen zusammenzubringen. Er liebte die Gemeinschaft und wollte anderen das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein”, schreibt Gary weiter.

Neben Ehemann Gary hinterlässt Oliver Mohns die beiden englischen Bulldoggen Alfie und Trigger.

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