METOODJS: Halb-anonyme Täterprofile veröffentlicht

Sämtliche Beiträge zum Hardtechno-Callout findet ihr hier.

Die Plattform METOODJS bittet Zeug:innen und Betroffene sexueller und sexualisierter Gewalt in der Techno- und Hardtechnoszene darum, ihre Übergriffserfahrungen zu teilen. Bei den Tätern geht es um sechs konkrete Künstler, bei denen offenbar ein Anfangsverdacht besteht.

Allerdings werden keine Namen genannt, sondern nur Charakteristika wie „Major vinyl DJ”, „Touring worldwide”, die Altersklasse, Herkunft oder das Genre, in dem der betreffende Artist aktiv sind. Szenekundige können unter Umständen entschlüsseln, welcher Act gemeint ist; die Kommentarsektion der Posts ist allerdings geschlossen.

Zeug:innen und Betroffene werden aufgefordert, ihre Erfahrungen über ein verlinktes Formular zu teilen. METOODJS weist darauf hin, dass nicht die Aufdeckung der Identitäten der Täter das Ziel der Kampagne sei, sondern die Vernetzung derer, die Unterstützung benötigen. Einen solchen Callout hat es in dieser Form und in diesem Umfang bisher noch nicht gegeben.

METOODJS ist eine inzwischen global aktive, in Frankreich ansässige Plattform, die am 8. Februar an die Öffentlichkeit ging und vor allem im Zuge von Brads Hardtechno-Techno-Callout einem internationalen Publikum bekannt wurde. Wie die Arbeitsweise des Netzwerks aussieht, stellte die Gruppe am Freitag in einer Pressemeldung vor.

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