burger
burger
burger

Pitchfork: Musikmagazin führt Bezahlschranke ein

Pitchfork führt eine Bezahlschranke ein. Erstmals in seiner 30-jährigen Geschichte sind die Inhalte des digitalen Musikmagazins mit mehr als 30.000 Reviews nicht mehr öffentlich zugänglich. Für einen Preis von fünf US-Dollar im Monat haben die Abonnent:innen freien Zugriff auf das Archiv, darüber hinaus können sie Alben bewerten und Kommentare schreiben.

Für nicht zahlende Nutzer:innen bleiben News, Features und Kolumnen weiterhin frei zugänglich, während der Zugriff auf Reviews auf vier Texte pro Monat begrenzt ist. Leser-Scores und Kommentare sind ausschließlich Abonnent:innen vorbehalten.

Abonnent:innen können Alben selbst auf der bekannten Skala von 0,0 bis 10,0 Punkten bewerten; sobald mindestens fünf Bewertungen vorliegen, wird ein aggregierter Leser-Score zusätzlich zur redaktionellen Wertung angezeigt. Eine moderierte Kommentarfunktion unter Reviews, die Diskussionen zwischen Leserschaft und Redaktion ermöglichen soll, kommt ergänzend hinzu.

Best New Music ist eine beliebte Rubrik von Pitchfork (Foto: Screenshot)

„Wir glauben weiterhin an die Autorität und – ehrlich gesagt – auch an die einzigartige Positionierung des Geschmacks von Pitchfork, möchten aber künftig ebenso den Geschmack und die Meinungen unserer Leser:innen veröffentlichen”, betont Pitchfork in einem Statement.

Pitchfork ist ein US-amerikanisches Online-Musikmagazin, das 1996 von Ryan Schreiber gegründet und 2015 von Condé Nast übernommen wurde. Die Plattform ist besonders für ihre Alben-Rezensionen mit numerischer Bewertung bekannt. Schwerpunktmäßig berichtet das Format über Indie-, Alternative-, elektronische und experimentelle Musik. Neben Reviews veröffentlicht Pitchfork auch News, Interviews und Ankündigungen. Anfang 2024 wurde das Magazin infolge eines Zusammenschlusses mit GQ grundlegend umstrukturiert, wenig später wurde das Pitchfork Music Festival eingestellt. Anfang 2025 hatte Pitchfork erstmals ein Printausgabe angekündigt.

Unser Meinungsstück über den Niedergang des Musikjournalismus findet ihr hier.

News

Weiterlesen

Nach Epstein-Verwicklung und Künstler-Boykott: Wasserman Media Group heißt jetzt „The Team”

Casey Wasserman hatte den Verkauf seiner Agentur angekündigt. Die Umbenennung markiert wohl den ersten Schritt im Prozess.

Nach Epstein-Verwicklung und Künstler-Boykott: Wasserman Media Group heißt jetzt „The Team”

Casey Wasserman hatte den Verkauf seiner Agentur angekündigt. Die Umbenennung markiert wohl den ersten Schritt im Prozess.

Robert Johnson: Offenbacher Club hat neuen Innenanstrich

Zuletzt war der britische Illustrator Stephen Smith mit den Live-Visuals von Oasis beschäftigt – nun gestaltet er die Innenräume des Offenbacher Traditionsklubs.

Raumsonde: Online-Tool soll Veranstaltungs-Genehmigungen in Berlin erleichtern

Wer in Berlin Open-Air-Events plant, bekommt mit der Plattform Raumsonde zukünftig eine digitale Partnerin an die Hand.

Konzertmonopol: Live Nation erzielt vorläufige Einigung mit US-Justizministerium

Live Nation und der Tochtergesellschaft Ticketmaster wird seit Jahren vorgeworfen, den Live-Sektor zu monopolisieren.

LiveKommbinat Leipzig: Initiative schlüsselt Preise für Clubbesuch auf

Warum kostet der Clubbesuch heute doppelt so viel wie früher? Dieser Post zeigt, wie sich Clubnächte in den letzten Jahren verteuert haben.

Peru: Bombenanschlag in Nachtclub verletzt mindestens 33 Menschen

Während eines Konzerts im Club Dalí in Trujillo kam es zu einer Explosion, bei der auch Minderjährige ernsthaft verletzt wurden.

THE CLUBMAP: Berliner Eventkalender startet als App

Einst erschien THE CLUBMAP als gedrucktes Magazin, nun ist die App als Alternative zum Monopolisten Resident Advisor verfügbar.

Berlin: Demo-Rave zum Erhalt des RAW-Geländes geplant

Mit „Musik, Herz und Haltung” will der Verein Slust gegen die Schließung von Clubs auf dem RAW-Gelände protestieren.

diskoBabel: Berliner Verein kündigt letzte Open-Air-Saison an

Auch das Jonny Knüppel ist betroffen. Erst im Januar konnte der Club seine Schließung mit einer erfolgreichen Soli-Kampagne abwenden.
Der Künstler Stephen Smith im frisch gestalteten Robert Johnson (Alle Fotos: Holger Wüst)

Robert Johnson: Offenbacher Club hat neuen Innenanstrich

Zuletzt war der britische Illustrator Stephen Smith mit den Live-Visuals von Oasis beschäftigt – nun gestaltet er die Innenräume des Offenbacher Traditionsklubs.
Wankelmut spielt auf einem Open-Air im Strandbad Grünau (Foto: Instagram / wankelmut.berlin)

Raumsonde: Online-Tool soll Veranstaltungs-Genehmigungen in Berlin erleichtern

Wer in Berlin Open-Air-Events plant, bekommt mit der Plattform Raumsonde zukünftig eine digitale Partnerin an die Hand.
Fred again.., Four Tet und Skrillex touren mit Live Nation (Foto: Chris Lavado)

Konzertmonopol: Live Nation erzielt vorläufige Einigung mit US-Justizministerium

Live Nation und der Tochtergesellschaft Ticketmaster wird seit Jahren vorgeworfen, den Live-Sektor zu monopolisieren.
Inzwischen wieder geschlossen: Das Axxon N. (Foto: Joao de Carvalho)

LiveKommbinat Leipzig: Initiative schlüsselt Preise für Clubbesuch auf

Warum kostet der Clubbesuch heute doppelt so viel wie früher? Dieser Post zeigt, wie sich Clubnächte in den letzten Jahren verteuert haben.
Die Disco Dalí in Trujillo (Foto: Google Maps/Khriz Acm)

Peru: Bombenanschlag in Nachtclub verletzt mindestens 33 Menschen

Während eines Konzerts im Club Dalí in Trujillo kam es zu einer Explosion, bei der auch Minderjährige ernsthaft verletzt wurden.
Die neue THE-CLUBMAP-App für Android (Foto: Heiko Jansen)

THE CLUBMAP: Berliner Eventkalender startet als App

Einst erschien THE CLUBMAP als gedrucktes Magazin, nun ist die App als Alternative zum Monopolisten Resident Advisor verfügbar.
Protestierende Menschenmenge (Foto: Chris Slupski, lizenzfrei zu verwenden via Unsplash)

Berlin: Demo-Rave zum Erhalt des RAW-Geländes geplant

Mit „Musik, Herz und Haltung” will der Verein Slust gegen die Schließung von Clubs auf dem RAW-Gelände protestieren.
Das Gelände des Jonny Knüppel (Foto: Jonny Knüppel)

diskoBabel: Berliner Verein kündigt letzte Open-Air-Saison an

Auch das Jonny Knüppel ist betroffen. Erst im Januar konnte der Club seine Schließung mit einer erfolgreichen Soli-Kampagne abwenden.