Vier Burning Man Besucher*innen (Foto: Webseite Unsplash)

Das Festival in der Wüste Nevadas kann aufgrund der noch immer anhaltenden Pandemie zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden.

Black Rock City, die temporär autonome Stadt in der kargen Salztonebene, die jedes Jahr für rund 80.000 Burner*innen ein neuntägiges Zuhause darstellt, wird seine Pforten auch in diesem Jahr nicht öffnen.

Burning Man CEO Marian Goodell gab dazu eine Stellungnahme ab: „Wir wissen, dass das Bedürfnis nach Gemeinschaft noch nie so stark wie jetzt war. Wir merken aber auch, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. Wir haben uns dafür entschieden, unsere Energie auf den Aufbau von Black Rock City 2022 zu fokussieren.” 

2019 war das Jahr, in dem Burning Man mit knapp 80.000 die größte Anzahl an Besucher*innen in seiner 35-jährigen Geschichte zu verbuchen hatte. Die diesjährige Ausgabe sah eine Kapazität von maximal 69.000 Gästen vor. Wegen der fehlenden Planungssicherheit bezüglich der Pandemie sah der Veranstalter aber deshalb von einer Austragung in diesem Sinne ab. Stattdessen werden wie im letzten Jahr lokale Events im Netz stattfinden und bis zum ersten Montag im September, dem US-amerikanischen Labor-Day, übertragen. Dieser Feiertag markiert das Ende des Festivals mit der traditionellen Verbrennung des „Burning Man”, einer sich jährlich verändernden überdimensionalen Statue aus Holz. Goodell sagte dazu: „Burning Man canceln wir nicht. Wir machen einfach keine Black Rock City. Wir werden die ‘Burn Week’ online und offline feiern.”

Dieser Nachricht gingen bereits ein paar weitere Absagen bekannter Festivals auf der ganzen Welt voran. Mit dem Glastonbury oder Bommtown mussten auch zwei der größten Festivals in Großbritannien ihr Programm auf nächstes Jahr verschieben.

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