Die spanische Polizei beendet einen Rave in Llinars del Vallès bei Barcelona (Screenshot: La Vanguardia)

Eine illegale Silvesterparty mit rund 2500 Gästen wurde am Samstag von den französischen Behörden aufgelöst. Die Polizei hatte zunächst vergeblich versucht, die Veranstaltung in Lieuron nahe der Stadt Rennes zu beenden. 

Trotz Corona-Auflagen und Ausgangssperre feierten Raver*innen aus verschiedenen Regionen Frankreichs und aus dem Ausland in einer leerstehenden Lagerhalle dem neuen Jahr entgegen. Die Polizei hatte bereits am Donnerstag versucht, die Veranstaltung zu beenden, sie wurde aber von den Feiernden gewaltsam vertrieben. Dabei wurde ein Fahrzeug der Polizei angezündet und es habe Flaschen und Steinwürfe gegeben, teilte die Präfektur am Freitag mit. Auch ein Hubschrauber kreiste über dem Gelände.

Viele der Gäste der Party trugen keinen Mund- und Nasenschutz und hielten keine Sicherheitsabstände ein. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin gab auf Twitter bekannt, dass die Polizei die Rave-Party „gewaltlos beendet” habe.

Auch in Llinars del Vallès bei Barcelona feierten hunderte junger Spanier*innen in einer Lagerhalle trotz Ausgangssperre mehrere Tage durch. Ein Polizeieinsatz beendete die Party erst 36 Stunden nach Anrufen von Anwohner*innen.

Wie die Zeitung La Vanguardia am Samstag berichtete, hätten zeitweise bis zu 1000 Menschen an der Party teilgenommen, dicht gedrängt und ohne Masken. Den Veranstalter*innen drohen Bußgelder von bis zu 600.000 Euro.