Foto: Sounds (Facebook-Seite)

7300 Euro sind in einer Crowdfunding-Kampagne zusammengekommen, um den finanziellen Schaden nach einem Brand im Berliner Club Sounds zu mindern. Nachdem ein Feuer am 29. Juni nahezu die gesamten Clubräumlichkeiten zerstört hatte, hatte das Sounds das Crowdfunding ins Leben gerufen, um anfallende Kosten zu decken. Nun ist die Kampagne nach fünf Wochen beendet.

Aus diesem Anlass haben die Clubbetreiber*innen in einem Statement erklärt, wofür das Geld verwendet wird: Rund ein Drittel sei an das Personal gegangen. Es solle ihm bei der Übergangsphase in neue Jobs helfen, denn das Sounds hatte nach dem Brand unmittelbar geschlossen. Die Clubbetreiber*innen geben außerdem an, bei der Vermittlung von neuen Arbeitsplätzen für das Personal geholfen zu haben.

Zwei weitere Drittel werden in Erwartung von rechtlichen oder Reparaturkosten bereitgehalten. Der durch den Brand entstandene Schaden soll sich auf rund 30.000 Euro belaufen.

Die Clubbetreiber*innen äußerten sich außerdem zur Zukunft des Clubs: „Momentan haben wir weder die Finanzierung noch das Equipment oder den Ort, um mit einem neuen Club wieder zu beginnen“; sie äußerten allerdings die Hoffnung, etwas Neues zu intiieren, sobald sich der „Staub gelegt“ habe. Veranstaltungen wollen sie jedoch weiterhin planen.

Am Tag des 29. Juni hatte ein Elektrobrand das Sounds weitestgehend zerstört. Der Club in Berlin-Neukölln hatte sich als queerer Club verstanden, der als safe space für die LGBTQI* -Gemeinschaft fungierte. Im Sounds fanden daher viele queere und lokal verwurzelte Partyreihen statt.