Serato DJ gehört nach wie vor zu einem der beliebtesten DJ-Programme am Markt. Nun kündigen Serato Studio an: Eine Beatmaking-Software im vertrauten Serato-Look, die verspricht, einen besonders einfachen Zugang zum Produzieren zu eröffnen.

Tatsächlich ist der Ansatz, den Serato Studio verfolgt ein ziemlich frischer, denn durch die Adaption der klassischen DJ-Ansicht arbeitet man hier in einem einzigen Fenster. Links werden Samples (Drum-Deck) und Instrumente visualisiert, rechts steht ein Pattern-basierter Step-Sequenzer bereit und das untere Drittel wechselt zwischen Browser und Song-Ansicht wo man die Patterns aneinanderreiht. Lädt man Tracks aus der eigenen Serato-Library in den Sampler, übernimmt dieser automatisch Hotcues und Cuepoint-Bereiche, so dass diese direkt im Sampler zur Verfügung stehen.

Besonders bei der Arbeit mit Samples unterstützt Studio den Anwender mit seinen bewährt gut klingenden Pitchshifting- und Timestretching-Algorithmen, so dass das – gerade für Anfänger – oft schwierige Heraushören von Tonhöhen entfällt. Gleichzeitig eröffnet der VST-Support auch den Zugang zu professionellen Plugins von anderen Herstellern.

Das klingt also alles ziemlich vielversprechend und könnte tatsächlich einen neuen Ansatz auf das alte Thema „Beatmaking“ liefern. Das Programm wird für PC und Mac erhältlich sein, der Preis war derzeit noch nicht zu erfahren. Leider ist der offene Beta-Test zwischenzeitlich wieder geschlossen worden. Wer sich trotzdem schon mal ein Bild von Serato Studio machen will, findet hier die aktuell verfügbaren Informationen.