Foto: Frank Eidel (Astra)

Der alljährliche Wintereinbruch verschlimmert die prekäre Lage von Berliner Obdachlosen nochmals drastisch. Nur etwa 1200 warme Notschlafplätze werden in den Wintermonaten verfügbar sein, die BVG verwehrt seit diesem Jahr das Gros ihrer U-Bahnhöfe als letzte Zuflucht vor den Minusgraden. Den umgekehrten, sozialen Weg gehen nun das Astra Kulturhaus in Friedrichshain und das Bi Nuu in Kreuzberg, die ihre Räumlichkeiten einmal pro Woche als Quartiere für Obdachlose zur Verfügung stellen. Für die Gäste, die auf provisorisch aufgestellten Feldbetten übernachten werden, stellen die Verantwortlichen außerdem Abendessen, heißen Tee und Frühstück bereit. Das Astra wird voraussichtlich 25 Frauen und Männer beherbergen, das Bi Nuu 15 Frauen.

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