Auch hatte ich ständig das Gefühl, dass Fred Stiller gegen Windmühlen kämpft, denn sein Vorgesetzter Herbert Siskens tritt ihm die ganze Zeit über mit einer sehr entspannten, fast schon hämischen Art entgegen – so als ob es egal ist, was Stiller tue, da er in jedem Fall der unterlegene ist; so als ob er eben nur eine Figur in einer Simulation ist, die sich nach Belieben und zum Vorteil ihrer Erschaffer wandeln lässt.

Wie ich bereits erwähnt habe, war ich, als ich diesen Film das erste mal gesehen habe, bei weitem zu jung, um die Stimmung und die Ebenen des Filmes in ihrer Gänze zu fassen. Doch ich denke, dass dieser Film einen nicht unwesentlichen Grundstein für mein Interesse an abseitigen und komplexen Filme gelegt hat.

Erst kürzlich habe ich den Film wieder gesehen, da ich mich dafür entschieden habe, ihn als Thema für meine nächstes Release auf dem Label Dystopian zu nehmen, und nicht nur die Platte „World On A Wire“ nach dem Film zu benennen, sondern auch die vier darauf zu findenden Lieder mit jeweils dem Namen eines Charakters aus dem Film zu versehen. Die Platte wird voraussichtlich gegen Mai veröffentlicht.