EFDEMIN Decay Versions Part 1 (Dial 067)

In der Musik von Philip Sollmann war immer schon mehr zu hören. Tiefe nennen wir das, obwohl es so etwas eigentlich nicht gibt. Es gibt höchstens die Illusion davon, und die lässt sich auf verschiedene Arten beschwören. The Borderline State beispielsweise lässt das Gebimmel von „Parallaxis“ von links nach rechts, von oben nach unten laufen, während Staffan Linzatti auf Repetition setzt, um Raum auf der Horizontalen zu schaffen. Asusu kombiniert beides, lässt warmen Dub aufwirbeln und betont die Zwischenräume. Drei Remixe, die Tiefe versprechen und tiefer noch unter die Haut gehen.

Vorheriger ArtikelEDIT SELECT & TESTE The Rewipes (Edit Select 018)
Nächster ArtikelEPIPHANY Last Gasp (A Harmless Deed 007)
Kristoffer Cornils war zwischen Herbst 2015 und Ende 2018 Online-Redakteur der GROOVE. Er betreut den wöchentlichen GROOVE Podcast sowie den monatlichen GROOVE Resident Podcast und schreibt die Kolumne konkrit.