Dass sich auf der A-Seite nicht das Original, sondern zwei Remixe von DVS1 befinden, ist ein Statement für sich. Dessen Forever-Mix wirkt ob der Vocal-Flüstereien erst mal style-fremd, macht aber nichts, wenn man die Deepness gepachtet hat. Minimaler Ansatz mit Wellblech-Motiv, der dezente Hall auf den Boom-Claps, einmal kurz Pause und dann dürfen sich die Hi-Hats austoben. Und im Hintergrund rumort verstohlen diese Orgel-ähnliche Meditation. Der „Dub Test“ behält zwar den 4/4-Takt bei, doch hier kitzelt der Bass mehr, außerdem sind die hypnotisierenden Keys das A und O. Das Original von Kraviz soll dann wohl spitzfindig sein. Oder verführerisch. Oder diffizil. Ich check’s trotzdem nicht.

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