Start Schlagworte Reviews Groove 155

SCHLAGWORTE: Reviews Groove 155

CONFORCE Presentism (Delsin)

Die philosophische Strömung des Präsentismus erkennt als Unterform der Ontologie (Lehre des Seins) keine Vergangenheit oder Zukunft als real an.

HAUNTOLOGISTS Hauntologists (Hauntologists)

Die Hauntologen sind zurück! Jay Ahern und Stefan Schneider haben sich nach einer Handvoll EPs entschieden, die Geister ihrer Maschinen jetzt einmal auf voller Albumlänge zu beschwören.

KORNÉL KOVÁCS Radio Koko (Numbers 040)

Das Glasgower Label Numbers ist die Adresse in Sachen poppigen Garage.

SATOSHI TOMIIE New Day (Abstract Architecture)

In den letzten Jahren haben Tracks aus der goldenen Def Mix-Ära, die bis etwa Mitte der Neunziger andauerte, eine gewisse Renaissance erfahren. Def Mix, das ist eine Produktionsfirma, der Frankie Knuckles, David Morales, Hector Romero und Satoshi Tomiie angehörten.

RØDHÅD Kinder der Ringwelt EP (Dystopian 014)

Auch diese Rødhåd ist ein Monster. Kaum einem Producer gelingt es, die Grooves und die Soundscapes so rückstandslos zu verschmelzen, dass Energie und Stimmung eins werden.

JACEK SIENKIEWIC Drifting (Recognition)

Drifting ist bereits sein fünftes Album und dem Titel folgend, treiben die Tracks durch dubbige Gefilde, nur um sich zu polyrhythmischen Arrangements zu verschachteln.

214 North Bend (Shipwrec)

Chris Roman kommt angeblich aus Seattle und gibt als größte Inspiration für seine Produktionen unter den Ziffern 214 seine Umgebung an, die er auch im Artwork seines zweiten Albums North Bend festgehalten hat.

BORROWED IDENTITY XXX (Circus Company 098)

Der junge Freiburger Borrowed Identity ist eine funky soul mit sagenhaftem Gespür für den richtigen Groove zur richtigen Zeit.

THE ORB Moonbuilding 2703 AD (Kompakt)

Hier wird Geschichte geschrieben. Das changierende Outfit von The Orb besteht in diesem Jahr wieder aus der bestmöglichen Besetzung, nämlich Dr. Alex Paterson und Thomas Fehlmann.

DJ KOZE XTC (Pampa 024)

Kaum ein Musiker vermag es wie DJ Koze, Zweifel und Schwermut zum Inhalt der Feiermusik zu machen. „XTC“ ist ein driftender, zerfließender Housetrack.

MORITZ VON OSWALD TRIO Sounding Lines (Honest Jon’s)

Das neueste Album des Moritz von Oswald Trios wird der Jazzreferenz des Bandnamens erstmalig gerecht. Und verantwortlich dafür ist ein Wechsel auf dem Stuhl des Schlagzeugers. Dort sitzt jetzt an Stelle von Vladislav Delay der legendäre Tony Allen, seines Zeichens der Architekt von Fela Kutis Afro Beat-Sound in den Siebzigern und seitdem polyglotter Tausendsassa.

FORT ROMEAU Fairlights (Running Back 056)

Der Fairlight CMI war der erste samplebasierte digitale Synthesizer. Das schrankwandgroße Gerät mit der innovativen Lightpen-Bedienoberfläche hat die Popmusik der Achtziger entscheidend geprägt, denn seine Wiedergabe von Samples war alles andere als neutral.

VILOD Safe In Harbour (Perlon)

Der Alias Vilod ist aus dem ersten Buchstaben der Nachnamen von Ricardo Villalobos und Max Loderbauer zusammengesetzt. Safe In Harbour ist ihre erste größere Veröffentlichung seit ihren Bearbeitungen von Stücken des Moderne-Klassik-Labels ECM: Re:ECM.

SUZANNE KRAFT Talk From Home (Melody As Truth)

An analogen und digitalen Synthesizern, Gitarre, Bass und mit seiner sehnsüchtig gehauchten Stimme spielte er sieben Stücke ein, die vor allem eines tun: Gelassenheit verbreiten. Durch freistehende Töne und Minimalmelodien erzeugt er eine empfindsame Stimmung, die romantisch vibriert ohne in Kitsch abzudriften.

HAUSCHKA 2.11.14 (City Slang)

Nur ganz vage lehnt diese Live-Aufnahme von Hauschka noch an sein letztes Album Abandoned City an, und entwickelt dabei ganz eigene, lautmalerische und improvisierte Klangwelten.

DIVERSE Too Slow To Disco 2 (How Do You Are?)

Die Frage, die im Raum steht, ist: Für wen stellt DJ Supermarkt diese Compilations eigentlich zusammen? Wurde man in den sechziger Jahren geboren, dann...