Start Schlagworte Reviews Groove 149

SCHLAGWORTE: Reviews Groove 149

CLARO INTELECTO Stanza (Delsin 105)

Gerade den Repress von „Peace Of Mind“ geholt, da gibt es gleich eine neue EP von Claro Intelecto. Zu hören gibt es Mid-Tempo-Tracks mit Kicks wie Blitzeinschläge und malmenden Maschinenfunk, der ganz tief im Dub verwurzelt ist.

CASSY & D’JULZ What You C In Me EP (Bass Culture...

Dass Cassy gerne in Kollaborationen arbeitet, machte sie im fünf Ausgaben zurückliegenden Groove-Interview deutlich. Aktuell soll es der Franzose D’Julz richten, dessen Produzentendasein diverse Schnittpunkte in Sounddesign und Spielart mit der musikalischen Ausrichtung Cassys aufweist.

CONI Comfort Zone EP (ClekClekBoom 015)

Für den jungen Pariser Nicolas Olier alias Coni ist ClekClekBoom definitiv eine Komfortzone. Heißt aber nicht, dass sich Coni lediglich Deep House zutraut.

COMA Atlantis (Kompakt 299)

Das Jubiläumsrelease im Hause Kompakt naht, doch vorher sind noch Coma an der Reihe. Die Titelnummer „Atlantis“ der gleichnamigen Maxi könnte womöglich ein Erinnerungsruf an jenen gelungenen Langspieler sein, der das Kölner Duo im vergangenen Jahr mit seinem formidablen Wave-Disko Sound groß machte.

CASSEGRAIN Tiamat Remixes (Prologue 035)

Im Frühjahr vergangenen Jahres veröffentlichte das in Berlin lebende Produzenten-Duo Cassegrain ihre Doppel-12-Inch „Tiamat“. Mit den Remixen von Mike Parker, Inland, Svreca und TM404 gibt es nun eine Remixplatte.

CALL SUPER Depicta / Acephale II (Houndstooth 021)

Call Super schweift immer weiter aus in seinen Techno-Exkursionen. „Depicta“ ist trocken, düster und trotzdem mit mehr Melodie als so manche Querflöte versehen.

CAB DRIVERS 123 4 Ever (Cabinet 037)

Don't stop, keep moving lautet der Slogan des Titelstücks, den Daniel Paul und Jens Augustowsky damals wie heute beherzigen, denn im Jahr 2004 verschwand Cabinet Records nach zehn Jahren von der Bildfläche und feiert nun bereits seit 2011 sein Revival.

BUTCH & C. VOGT The Infamous (Rebirth Limited 005)

„The Infamous“ ist die zweite Kollaboration zwischen Bülent Gürler alias Butch und dem Pianistensohn Chriss Vogt. Das eher müde Klavierspiel Vogts steht beim Titeltrack einem Rhodes-Thema gegenüber, bei dem auch der shuffelnde Jazzbeat nicht für Überraschungen sorgen kann.

BRITISH MURDER BOYS Live In Tokyo (Downwards 061)

Rausch und Wahnsinn in drei Akten und dreißig Minuten, oder: Aufnahmen von Regis und Surgeon vereint als BMB in Japan, vermutlich aus dem vergangenen Jahr.

BRAME Vinyl Cut EP (Drumpoet Community 050)

Aus dem Nordwesten Irlands stammt Tiarnan McMorrow. Seine aktuelle EP für Drumpoet Community führt konsequent weiter, was ihm auch schon Bewunderung von Größen wie Huxley oder Bicep einbrachte. Im Alter von gerade mal 17 Jahren produziert er eindringliche Housetracks mit Seele, die nach Club und Afterhour klingen.

DANIEL BORTZ & SASCHA SIBLER Young World (Innervisions 051)

Daniel Bortz, der erst vergangenes Jahr sein Debütalbum auf seinem Stammlabel Suol veröffentlichte, und Sascha Sibler, der bisher kaum in Erscheinung trat, verbindet eine enge Freundschaft und die Liebe zur Tiefe des Sounds. Auf ihrer zweiten gemeinsamen EP geht ihnen darüber leider der Groove abhanden.

BICEP Circles EP (Aus Music)

Hi-Hat-getriebener, von kurzen Vocalsamples und 303-Basslines akzentuierter House findet sich hier auf der A-Seite.

BOBBY B History / So True (inkl. John Talabot Mix) (Icee...

Nachdem Andre Ferreira sich nach Kalifornien aufmachte, hat sein bekannteres Alter Ego Bobby Browser zwei bemerkenswerte EPs auf 100% Silk veröffentlicht. Bei seinem Debüt auf Icee Hot lässt Ferreira langsame Grooves auf Funk stoßen, unterstützt mit ruhigen Chords, die die gesampelten Spoken Words auf „Historie“ angenehm konterkarieren.

BAAL Genesis / Jericho (Musica Autonomica 002)

Diese beiden Space-Disco-Tracks der jungen Produzenten Matthias Schüll und Matthias Dräxler klingen, als versuche sich das Moderne-Klassik-Label ECM an dem Genre: clean, akustisch, symphonisch, raumgreifend.

ANTIGONE The Day The Sky Fell In EP (Indigo Aera 011)

Katalognummer 11 kommt vom Franzosen Antigone, der auf seinem Debüt für die Holländer Sci-Fi-Techno á la Function mit einer trippigen Verve für verspielte 4/4-Weirdness verbindet.

LUKE ABBOTT Wysing Forest (Border Community)

„Vegetariermusik”. So lautet das nicht als Kompliment gemeinte Urteil eines Kommentators zu Luke Abbotts Live-Performance von „Amphis“. Im Video zu diesem leicht verschwurbelten Vorgeschmack...