
Sleeparchive macht das, was er am besten kann: Er schraubt sich in unsere Gehirnwindungen. Auch auf seiner neuen Vier-Track-EP für Tresor scheint er gar nicht an stilistische Neuerungen zu denken. Und das macht das ganze Projekt irgendwie sympathisch: In seinem künstlerischen Schaffen geradezu autistisch wirkend, setzt er seine Arbeit am Sähkö-Erbe fort. Nachdem der erste Track brutal-stoisch an einem vorbeizieht, tauchen im zweiten die für Sleeparchive so typischen Bleeps auf, die hier stets gegen den Takt der Kickdrum zu arbeiten scheinen. Track 3 auf Seite B könnte gut auch von alten Downwards-Platten inspiriert worden sein, gleichbleibend-bratzig rollt der Loop über seine Spielzeit von knapp vier Minuten. In Version vier wirds dann wieder bleepig: Sound aus dem Spaceshuttle, welches unbeirrt seine ganz eigenen Kreise zieht.



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