Infolge eines Streits in der Moabiter Kiez-Kneipe Zur Quelle wurde ein 30-Jähriger durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Das Opfer wurde noch in der Nacht notoperiert, über den aktuellen Gesundheitszustand ist noch nichts bekannt. Der Täter wurde von alarmierten Einsatzkräften in Polizeigewahrsam genommen.
Nach Angaben der Polizei kam es gegen 4 Uhr zu einem Streit zwischen einem 25-jährigen Gast und der Wirtin. Der Konflikt soll im Zusammenhang mit der Nutzung eines Spielautomaten entstanden sein. Die Wirtin wollte überprüfen, ob der Mann in einem Sperrsystem für Spielsüchtige registriert ist. In der Folge eskalierte die Situation. Ein 30-Jähriger versuchte laut Polizei, den Streit zu schlichten. Nachdem sich der Streit auf die Straße vor dem Lokal verlagerte, eskalierte die Situation, und der 25-Jährige stach zu.
Auch in Neukölln kam es zu einer Messerattacke. „Die erneuten Messerangriffe in Berlin innerhalb von 24 Stunden zeigen in drastischer Weise, wie sich die Gewaltlage im öffentlichen Raum weiter zuspitzt”, mahnt Stephan Weh, Chef der Gewerkschaft der Polizei Berlin. In den vergangenen Monaten kam es unter anderem zu einer Handgranaten-Explosion in einer Kreuzberger Bar. Im Dezember vergangenen Jahres war es vor dem Tresor zu einer Handgreiflichkeit gekommen.
Mit ihren Öffnungszeiten rund um die Uhr gilt die Kneipe als feste Institution des Berliner Nachtlebens und bietet nicht zuletzt Partygänger:innen seit vielen Jahren eine Afterhour-Anlaufstelle.






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