Tiefbasskommando: Tracks nach Gewaltvorwürfen gegen früheren Mitwirkenden entfernt

Das Kollektiv Tiefbasskommando hat einige Tracks bearbeitet oder sogar vollständig von Streamingplattformen entfernt. Das gab die Berliner Underground-Hip-Hop-Gruppe in Instagram-Storys bekannt. Hintergrund sind Vorwürfe psychischer, verbaler und physischer Gewalt gegenüber Frauen durch einen früheren Mitwirkenden.

In dem Statement betont die Gruppe, dass ihr diese Informationen von Betroffenen zugetragen wurden und sie sich bewusst entschieden hätte, öffentlich Stellung zu beziehen. Zudem macht sie deutlich, dass die betreffende Person nie Teil von Tiefbasskommando war und auch finanziell nicht von dem Projekt profitiert hat.

Um wen es sich konkret handelt, gibt das Kollektiv nicht bekannt. In den sozialen Netzwerken wird jedoch bereits spekuliert. Zu den Tracks, die nicht mehr auf Spotify auffindbar sind, gehören „Pinocchio” und „Amy Scheisshaus”. Andere Tracks wie „Intro 3” oder „Unsichtbar“ wurden überarbeitet.

Die Einnahmen aus den betroffenen Tracks will das Kollektiv an Frauenhäuser in Berlin spenden, um Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und deutlich zu machen, dass Wegschauen keine Option ist.

Tiefbasskommando ist ein Berliner Kollektiv. Zu den Mitgliedern gehören Shoki, Eisberg, Don Juan, MC Kneipenkrieger (MCK), Retado und Double G. Bekannt wurden sie für ihre Mischung aus Rap, Hip-Hop und Techno sowie ihr auffälliges Auftreten mit Skimasken.

Statement aus der Instagram-Story von Tiefbasskommando (Foto: Privat)
Statement aus der Instagram-Story von Tiefbasskommando (Foto: Privat)

News

Weiterlesen

E-Werk-Ikone trennt sich von Techno-Souvenirs: 24 Karat Gold für den guten Zweck

Für 12.900 Euro kann man sich das Feeling der Neunziger-Techno-Ekstase aus dem E-Werk ins Wohnzimmer holen.

E-Werk-Ikone trennt sich von Techno-Souvenirs: 24 Karat Gold für den guten Zweck

Für 12.900 Euro kann man sich das Feeling der Neunziger-Techno-Ekstase aus dem E-Werk ins Wohnzimmer holen.

METOODJS: Initiative will 75.000 Euro für Missbrauchsopfer der Clubszene sammeln

Das im Zuge des Hardtechno-Callouts gegründete Netzwerk ruft eine Spendenkampagne ins Leben, um Opfer besser zu unterstützen.

Boards of Canada: Kassetten lassen Fans über Album spekulieren

Das schottische Electronica-Duo sorgt mit mysteriösen VHS-Kassetten, die über sein Label verschickt wurden, für erste Gerüchte über ein bevorstehendes Comeback.

fabric: Londoner Club stellt neues Soundsystem vor

Die fabric entwickelt in Zusammenarbeit mit der norwegischen Firma NNNN Audio neue Soundsysteme für Room 2 und Room 3, die beiden kleineren Floors des Clubs.

Sebastian Schroeder über den neuen Berliner Club Lost Loft: Kinky, romantisch und verspielt, mit virtuellem Kamin und Kerzenständern 

C115, AMT, Krannok, Sensorium – in Berlin eröffnet zur Zeit eine ganze Reihe neuer Clubs. Im Kurzinterview erfahrt ihr unter anderem, warum sich der Lost Loft als Techno Tempel sieht. 

Museum of Detroit Electronic Music: Projekt gestoppt

Detroits Bürgermeisterin Mary Sheffield stoppt die Renovierungspläne. Damit ist das Museum of Detroit Electronic Music Geschichte.

Oliver Mohns: Berliner Gay-Party-Veranstalter verstorben

In den Neunzigern und Zweitausendern war Oliver Mohns als DJ weltweit aktiv, später machte er sich als Veranstalter in Berlin einen Namen.

K-Club bei Straßburg: 750 Partygäste werden aus brennendem Club evakuiert

Ein Feuerwerkskörper auf einer Sektflasche explodierte und ließ die Decke des K-Club in Flammen aufgehen.

KitKatClub: Meta legt Instagram-Account des Berliner Clubs lahm [Update]

Der KitKatClub verliert eines seiner Fenster in die digitale Welt. Bisher ist unbekannt, welche Motive dahinterstecken.
Teletech gehört zu den Veranstaltern, die nach dem Hardtechno-Callout Acts vom Line-up genommen haben (Foto: Teletech)

METOODJS: Initiative will 75.000 Euro für Missbrauchsopfer der Clubszene sammeln

Das im Zuge des Hardtechno-Callouts gegründete Netzwerk ruft eine Spendenkampagne ins Leben, um Opfer besser zu unterstützen.
Boards Of Canada (Foto: Warp Records)

Boards of Canada: Kassetten lassen Fans über Album spekulieren

Das schottische Electronica-Duo sorgt mit mysteriösen VHS-Kassetten, die über sein Label verschickt wurden, für erste Gerüchte über ein bevorstehendes Comeback.

fabric: Londoner Club stellt neues Soundsystem vor

Die fabric entwickelt in Zusammenarbeit mit der norwegischen Firma NNNN Audio neue Soundsysteme für Room 2 und Room 3, die beiden kleineren Floors des Clubs.

Sebastian Schroeder über den neuen Berliner Club Lost Loft: Kinky, romantisch und verspielt, mit virtuellem...

C115, AMT, Krannok, Sensorium – in Berlin eröffnet zur Zeit eine ganze Reihe neuer Clubs. Im Kurzinterview erfahrt ihr unter anderem, warum sich der Lost Loft als Techno Tempel sieht. 
Von den Ruinen des Packard Plant in Detroit sind nur zwei Gebäude erhalten. (Foto: Google Street View)

Museum of Detroit Electronic Music: Projekt gestoppt

Detroits Bürgermeisterin Mary Sheffield stoppt die Renovierungspläne. Damit ist das Museum of Detroit Electronic Music Geschichte.
Oliver Mohns (Foto: Revolver/ Instagram)

Oliver Mohns: Berliner Gay-Party-Veranstalter verstorben

In den Neunzigern und Zweitausendern war Oliver Mohns als DJ weltweit aktiv, später machte er sich als Veranstalter in Berlin einen Namen.
Der K-Club von oben, während Einsatzkräfte den Brand bändigen (Foto: Stadt Kehl (kehl.de))

K-Club bei Straßburg: 750 Partygäste werden aus brennendem Club evakuiert

Ein Feuerwerkskörper auf einer Sektflasche explodierte und ließ die Decke des K-Club in Flammen aufgehen.

KitKatClub: Meta legt Instagram-Account des Berliner Clubs lahm [Update]

Der KitKatClub verliert eines seiner Fenster in die digitale Welt. Bisher ist unbekannt, welche Motive dahinterstecken.