Glastonbury: Zwei Todesfälle auf britischem Festival

Auf dem Glastonbury kam es zu zwei Todesfällen. Das gab die örtliche Polizeibehörde im Südwesten Englands bekannt. Bei einem Verstorbenen handelt es sich um den 48-jährigen DJ und Radiomoderator Jason Winder, bei dem anderen um einen Mitarbeiter des Festivalteams. Laut Polizei stehen die beiden Fälle nicht in Verbindung.

Jason Winder verstarb nach einem medizinischen Notfall, Wiederbelebungsmaßnahmen der Sanitäter:innen schlugen fehl. Er war lange Jahre beim thailändischen Sender Phuket Live Radio 89.5 FM tätig.

Beim zweiten Fall wurde die Identität des Mannes noch nicht öffentlich bestätigt. Zur Zeit ist nur bekannt, dass der Mann Mitte 40 war und von den Kollegen in seinem Zelt gefunden wurde. Zu diesem Zeitpunkt sei er schon nicht mehr ansprechbar gewesen. Die Polizei geht in beiden Fällen nicht von einem Verbrechen aus.

Laut den zuständigen Behörden, der Avon and Somerset Police, wurden auf dem Glastonbury Festival, das jährlich mehr als 200.000 Besucher:innen zählt, 107 strafrechtlich relevante Vorgänge registriert und 33 Festnahmen durchgeführt. Den Behörden sind 24 Diebstähle, 19 Drogendelikte, 17 Gewalttaten sowie fünf sexuelle Übergriffe und drei Fälle von illegalem Waffenbesitz bekannt. Die Polizei ermittelt außerdem in einem Verstoß gegen die öffentliche Ordnung, einem Betrugsfall und einem Einbruch.

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