Dan Snaith alias Caribou (Foto: Thomas Neukum)

Dan Snaith wollte sich musikalisch noch nie auf nur eine Richtung festlegen. Seit 20 Jahren veröffentlicht der gebürtige Kanadier zahlreiche Stücke, wobei von obskureren Tracks bis hin zu poppigen Nummern eigentlich alles dabei zu sein scheint. Erst kürzlich trafen wir ihn anlässlich seines jüngsten Albums Suddenly zum Interview. Im Jahr 2010 veröffentlichte er unter seinem Alias Caribou das Album Swim, auf dem sich unter anderem die Überhits „Odessa” und „Sun” wiederfinden. Das Album verfolgt eine klare, sehr zugängliche Linie und ist wohl gerade deshalb sein bis dato erfolgreichstes Werk.

Bei der Betrachtung seiner DJ-Charts, die er im selben Jahr für uns zusammenstellte, erkennt man allerdings seinen äußerst eklektischen und abwechslungsreichen Stil, der ihn für viele Hörer*innen so interessant macht. Ins Auge fallen da vor allem das Black-Sabbath-Cover des thailändischen Musikers Soreng Santi und die Dancehall- und Reggae-Compilation Watch How The People Dancing. Hinzu kommen Tanzflächen-taugliche Titel von The Crystal Ark, Virgo oder Omar S und ausgefallener, eigenwilliger Clubsound von James Blake oder Patten. In dieser Liste ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei.

Diese und viele weitere DJ-Charts könnt ihr in der Groove-Ausgabe 124 oder in unserem Heft-Archiv nachlesen.

10. Diverse – Watch How The People Dancing

9. The Crystal Ark – The City Never Sleeps

8. Four Tet – Sing (Hard House Banton Rmx)

7. James Blake – The Bells Sketch

6. Soreng Santi – Iron Man

5. Virgo – Virgo

4. Diverse – Lagos Disco Inferno

3. Omar S – Plesetsk Cosmodrome

2. Ikonika – Idiot

1. Patten – Fire Dream