Sterac: Unter diesem Alias veröffentlichte der holländische DJ Steve Rachmad in den Neunzigern seine detroitigeren Produktionen. So verband er etwa die irrealen Synths Rob Hoods mit geradlinigeren, spielbareren Techno-Grooves. Diese neuen Stücke machen da weiter, und sind dabei mehr als eine Liebeserklärung an die minimalere, schroffere Seite des Detroit-Sounds: Indem Rachmad der Bassdrum mehr Raum und Gewicht gibt, verändert sich die Architektur der Tracks, und sie bekommen etwas Direktes, Frontales. Jedes Element hat dieselbe Energie. Diese Tracks scheinen einem in die Augen zu schauen.

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