Das erste Stück der EP ist noch purer, sägender Bigroom-Techno – perfekt produziert, interessanter wird es dennoch erst hintendran. Das passend betitelte „Ghostes“ erweckt mit seinen dezent shuffelnden Beats unter sich ewig ausbreitenden Flächen wahrlich unheimliche Atmosphären. Der tonnenschwere Titeltrack zeigt dann Patrick Gräsers ganze Meisterschaft, indem er soundsatte Flächen über einem gebrochenen Beat schweben lässt, angetrieben von swingenden Hi-Hat-Figuren. Klingt wie die unheilige Hochzeit von UK Garage mit düsterstem Detroit Techno – also verdammt gut.

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