Delirium tremens tritt eigentlich nur bei Alkoholabhängigkeit und hartem Entzug auf. Aber wahrscheinlich auch schon bei Musik, vielleicht gar diesem gleichnamigen Technotrack, einem über zehnminütigen Hi-Hat-Chord-Brett vor dem Herrn, das klingt als hätte man vor zehn Jahren The Advent mal Shufflemaster hoch Deetron durch Basic Channel gerechnet. Das Ergebnis macht delirant, fürwahr. Robert Hood bläst zusätzlich die Kick auf, ballert auf den Tom Toms und schreddert sich durch schier Untersee-artige Frequenzbereiche.

Vorheriger ArtikelEDUARDO DE LA CALLE Precursors EP (Cadenza 087) / Rather Than Deep EP (Semantica 056)
Nächster ArtikelDIVERSE Dystopian 004 (Dystopian 004)