Da ist sie wieder, diese voraussetzungslose Freundlichkeit. Till von Seins neueste EP schafft es wieder mühelos eine sonnenwarme Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Die drei sampleschweren und dabei federleichten Deep-House-Tracks variieren das Thema mittels Funkdaumenbass, Cowbell-Groove und discoidem Synthesizerschauer. Ebenso erfreulich, dass er seine Leidenschaft für das zu Unrecht in Vergessenheit geratene R&B-Subgenre Slow Jam weiter auslebt: „Get Over Yourself“ mit Meggy und „Heart Of Stone“ mit der südafrikanischen Sängerin Wenawewda sind faszinierende Hybride aus Deep House typischen Arpeggio-Sounds, Dope Beats und entspannten Soulvocals, die Angie Stone oder Erykah Badu auch nicht besser hingekriegt hätten. Kein Murx diese „61 Wurx“.

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