Der Insellord weckt Phonica aus dem Dornröschenschlaf. Die Londoner Plattenladeninstitution holt sich in schöner Regelmäßigkeit Lieblingsproduzenten ins eigene Haus(-label). Lord Of The Isles ist mit einer Sample- und Edit-Vergangenheit vorbelastet und lose im Kosmos von Unthank und dem Firecracker-Camp anzusiedeln. Versponnene Synthie-Skizzen verabreden sich mit balearischem Zeitupentechno, musischem Deep House und unterm Schottenrock lugt Detroit hervor. Eine Platte auf der Höhe des britischen Zeitgeistes jenseits von Bassmusik.

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