burger
burger
burger

KRAFTWERK Minimum–Maximum (EMI)

- Advertisement -
- Advertisement -

Der visuelle Nachschlag zur Kraftwerk-Tour 2004 gestaltet sich nicht ganz unproblematisch: so beeindruckend und rührend Kraftwerks immer gleiche Konzept-Show live zu erleben war, so schwer ist es, den Eindruck auf den limitierten Ausschnitt eines durchschnittlichen Fernseherapparat zu vermitteln. Wenn es nach mir ginge, wäre mir eine frontale Bühnen-Einstellung der vier Mensch-Maschinen vor ihren Projektonen am liebsten gewesen, jubilierende Publikumsschatten, Kamerafahrten auf die schwitzenden Altmännergesichter oder visuelle Bildbearbeitungspielereien aus der Großväterzeit wirken gerade bei der konzeptionellen Strenge Kraftwerks ein wenig zu viel des Guten. So entsteht der Eindruck, dass gerade das so spektakuläre Nicht-Performative ihres Auftritts verwässert wird – als wolle man den Betrachter mit Ablenkung unterhalten. Soviel an Kritik, für Fans ist die Doppel-DVD natürlich trotzdem eine Freude, weil sie sämtliche visuelle und inhaltliche Images der Band komplett beinhaltet. Und der Sound bläst einen, auch im normalen Stereo-Betrieb, wirklich von der Couch.

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Boutique-Festivals: Einmal einzigartige Erfahrung, bitte!

Groove+ Alpakastreicheln, Kakaozeremonien oder Luxuspavillons: Boutique-Festivals bieten die beste Experience – für alle, die es sich leisten können.

konkrit #13: Musikjournalismus – endlich wieder totgesagt!

Wir müssen darüber reden, wie wir über Musik und Kultur reden. Oder besser noch darüber, wer sich das überhaupt noch leisten kann.

Im Studio mit Luke Slater: Die Wahrheit, die es gar nicht gibt 

Luke Slater hat zuletzt seinen Alias L.B. Dub Corp für ein neues Album revitalisiert – und uns durch sein Studio geführt.