Mal wieder was Neues von Black Dog, vielmehr dem, was vom schwarzen Hund übrig beblieben ist. Denn bekanntlich bestand das legendäre Trio anfangs aus Ken Downie, Andy Turner und Ed Hanley, wobei die beiden letzteren die Band Mitte der 90er verließen, um Plaid zu gründen, und damit ein nicht zu kittendes Leck in Black-Dog-Productions zu reißen, die fortan von Downie allein fortgeführt wurden. Denn wie auch bei den vorherigen Black-Dog-Alben der zweiten Generation fehlen hier einfach die clever-zickigen Beats, die sich seither bei Plaid allein finden. Was blieb sind die mystisch-mysteriösen Atmosphären, für die schon früher Chef-Esoteriker Downie verantwortlich war, unterlegt mit leider allzu langweiligen Beats und aufgepeppt durch Einflüsse britischen Dubs. Das ist zwar nicht schlecht, wirkt im Lichte der grandiosen älteren Black-Dog-Tracks aber wie ein matter, ungeschliffener Diamant.