Als Mathias Modica und Jonas Imbery, der vor zwei Jahren ausgestiegen ist, ihr Label vor 15 Jahren in München gründeten, konnten sie noch nicht wissen, dass Gomma zu einer der stilprägenden Inspirationen für die weitere Entwicklung werden würde.
Als Kollaborator spielt der Londoner Jon Hopkins international. Mit Brian Eno arbeitet er zusammen, mit dem Blockbuster-Regisseur Peter Jackson ebenso. Daran mag es auch liegen, dass Jon Hopkins erst 2013 mit dem Album Immunity zum Liebling wurde.
Auf der neunundvierzigsten DJ Kicks Mix-CD nimmt der britische Avantgardist Actress den Hörer mit auf eine faszinierende Reise in die dunkleren, gebrocheneren Regionen elektronischer Tanzmusik.
Madga hat den Minimal-Sound als DJ repräsentiert wie kaum eine andere Musikerin. Dabei ging es ihr immer schon um etwas völlig anderes, als das hypnotische, entkoppelte Versenken in einzelne Klänge, das man gemeinhin mit Minimal assoziiert.
Die Geschichte von Vakant ist eng mit der von Alex Smoke verknüpft. Mit dessen „Simple Things“-Single machte das von Alexander Knoblauch und Stephan Bolch gegründete Label im Herbst 2004 seinen Auftakt, und immer wieder kehrte der Glasgower auf die Berliner Institution zurück.
Schon zum sechsten Mal produziert Boys Noize eine akustische Visitenkarte für die Winter Music Conference in Miami. Wer hier ein durchdachtes Konzept, Bedachtheit oder Abgeklärtheit erwartet, wird enttäuscht.
Sprechen wir von den psychedelischen Qualitäten von Musik meinen wir meist harmonische Verwirrspiele, Effektüberfluss oder durchgeknallte Gesamtkonzepte. Selten, fast nie eigentlich, geht es um Rhythmen. Dabei können doch gerade die uns in Trancezustände versetzen.
Zwei Jahre sind bereits seit der ersten Lifesaver-Compilation vergangen. Und tatsächlich, es wird wieder Zeit, dass die Lebensretter aus dem Hause Live At Robert...
Mit den schweren Bassentladungen von „Night (Cut The Crap)“ eröffnet Etienne de Crécy die dritte Runde seines Super-Discount-Projekts. Mit der ersten Auflage wurde der...
Lange war kein Jahr so reich an fantastischen Ambient-Platten wie 2014. Vielleicht liegt es daran, dass das Leben noch ein Stück schneller, unüberschaubarer und anstrengender geworden ist.
Nach einigen EPs auf Kompakt wurde das Debütalbum von Rune Reilly Kölsch wohlwollend aufgenommen. Niemand jedoch würde leugnen, dass der Däne, der in der Kopenhagener Anarcho-Siedlung Christiana als Sohn einer künstlerischen Familie geboren wurde, ein Faible für die ganz großen Gesten hat.
Prosumer hat diesen Mix für Fabric so entwickelt wie ein Set für irgendeinen Club, erzählt der inzwischen in Schottland lebende DJ: Er hat Platten ausgewählt, von denen er meinte, dass sie dort hinpassen – Platten, die er neuerdings entdeckt hat und ein paar Evergreens.
Lange Zeit war Robert Hood bloß beharrlicher und produktiver als seine Detroiter Techno-Kollegen. Mittlerweile bewegt er sich in einer ganz anderen Klasse. Für die...
Eine neue Mix-CD vom freundlichen Norweger Prins Thomas. „More of the same“ ist der erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt. Und sicher: es gibt Synth-Arpeggios satt. Nur ist die Selektion diesmal nicht ganz so freundlich und sonnig und balearisch wie er und seine Label-Kollegen sonst immer daherkommen.
Da wäre sie also, die alljährliche Cocoon Compilation. Die uns in grellem Türkis entgegen leuchtende, vierzehnte Ausgabe versammelt wie üblich zwölf Tracks.
„Ich lebe meine Gefühlswelten mit Musik aus“, gab Marcel DettmannGroove-Autor Alexis Waltz mal zu Protokoll. Seine treibende Mix-CD für den Londoner Club Fabric bekräftigt das Geständnis mit einem vitalen, facettenreichen Techno-Spannungsbogen.