Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass Mavi de Mars wegen Verleumdung des DJs Guy Gerber zu 15 Monaten Haft verurteilt wurde. Zuvor hatte de Mars ihm vorgeworfen, sie 2013 vergewaltigt zu haben. Gegen das Urteil legt sie nun vor einem mallorquinischen Gericht Berufung ein, wie Resident Advisor berichtet.
Mitarbeitende des Magazins hatten Akteneinsicht genommen. „Ich habe gegen das Urteil Berufung eingelegt, und der Fall liegt nun beim Berufungsgericht”, erklärt de Mars gegenüber der Redaktion. Aus Respekt vor dem gerichtlichen Verfahren werde ich mich nicht weiter äußern, so lange die Überprüfung läuft”, sagt sie weiter. Die Berufung wird getrennt von drei Richter:innen geprüft, bevor ein gemeinsames Urteil ergeht.
Nachdem Mavi de Mars online erklärte, Guy Gerber habe ihr 2013 auf einer Party auf Mykonos Drogen verabreicht und sie anschließend vergewaltigt, meldeten sich gegenüber dem Blog The Politics of Dancing drei Frauen mit ähnlichen Anschuldigungen gegen den DJ zu Wort. Dieser wies die Anschuldigungen zurück und klagte wegen Verleumdung gegen De Mars.
De Mars wurde verurteilt, die Verfahrenskosten zu tragen und das Urteil in ihren sozialen Medien zu veröffentlichen. Obwohl eine Haftstrafe von 15 Monaten verhängt wurde, gilt eine tatsächliche Inhaftierung in Spanien als unwahrscheinlich, weil solche Strafen oftmals zur Bewährung ausgesetzt werden.







