Das ursprünglich geplante Techno-Pop-up zur Luzerner Fasnacht wird doch nicht stattfinden. Die Behörden erteilten dem Rave eine Absage. Der Grund sind sicherheitsrelevante Bedenken. Hinter der Veranstaltung stand das Luzerner Kollektiv Kopfklang.
Als Hauptgrund für die Entscheidung nennt die Polizei fehlende Flucht- und Rettungswege sowie das zu erwartende Besucheraufkommen im Bereich der Reussbrücke. Dieses sei während der Fasnacht nicht kontrollierbar. Die Veranstaltung war eigentlich als Wiederbelebung des historischen Balthasar-Hauses geplant.
Schon im Vorfeld hat das Techno-Pop-up für Diskussionen gesorgt. Elektronische Musik ist im Kontext der Luzerner Fasnacht seit jeher umstritten. Mit dem polizeilichen Entscheid erhält die Debatte um den Platz von Clubkultur während der Fasnacht nun neuen Auftrieb.
Die Luzerner Fasnacht ist mit ihrer Hunderte Jahre alten Tradition der bedeutendste Volksbrauch der Zentralschweiz und nach Basel das zweitgrößte Event dieser Art im Land. Im Zentrum stehen die sogenannten Guggenmusiken, aufwendig gestaltete Masken und der Schmutzige Donnerstag.







