Max Graef (Foto: Fiete Treutler)

Man könnte sagen, dass Max Graef die Musik in die Wiege gelegt wurde. Mit 15 macht er seine ersten elektronischen Erfahrungen und hoppladihopp – mit Anfang 20 bringt er seine erste Platte heraus. Zusammen mit Glenn Astro und dem OYE-Betreiber Marcus Lindner gründet er das Label Money $ex Records, das seit 2018 unter dem Namen Termina firmiert. Nun konzentriert er sich aber vor allem auf sein zweites Label Tax Free.

Max Graef nimmt für Dekmantel und Boiler Room Sets auf, presst verschiedenste EPs und Alben auf Ninja Tune, Tartelet und Heist. Auch mit seiner Max Graef Band oder diversen anderen Kollaborationen und Pseudonymen lässt er sich nicht in Genre-Schubladen stecken. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass er neben den elektronischen Instrumenten Schlagzeug und Gitarre spielt. Als Labelbesitzer, Partyveranstalter, Jazzliebhaber und Hip-Hop-House-Soul-Kreuzritter der modernen Generation ist Max Graef so vielfältig wie nur möglich.

In seinen Charts von 2016 erleben wir von seiner facettenreichen Persönlichkeit vor allem die Jazz-, Trip-Hop und Funk-Seite heraus. Als größter Fan seines Vaters Gerry Franke hat er auch hier einen Song von ihm platziert. Auch sein Schulfreund Kickflip Mike darf in dieser Aufzählung nicht fehlen.  

Diese und viele weitere DJ-Charts findet ihr in der GROOVE-Ausgabe #162 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Gerry Franke – Freak’s Brew

9. Greg Beato – Untitled

8. Christopher Rau – Half Broken Hearted

7. Shake One – Stecks, Schmiers & Suffs

6. Funkineven – Fallen

5. Kickflip Mike & Julius Conrad – Three Turtles

4. Retrogott & Hulk Hodn – Sezession

3. MC Bomber – Predigt!

2. Suff Daddy – Birdsongs

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