DJ Storm (Foto: Presse)

Wenn man 1990 darüber philosophiert hätte, was in den kommenden 30 Jahren passieren wird, hätte man sich vieles von dem, was eingetreten ist, nur schwer vorstellen können. Als DJ Storm zum ersten Mal Fabio and Grooverider im legendären UK-Club Rage at Heaven hörte, wusste sie nur eines: „Ich muss ein Teil dieser Clubszene werden.” Gesagt, getan. Kurz darauf gründete Storm, gemeinsam mit Goldie und ihrer engsten Freundin und DJ-Partnerin DJ Kemistry, das Label Metalheadz, das zu einem der einflussreichsten und stilprägendsten Drum’n’Bass-Labels überhaupt wurde. Auch nach dem tragischen Verlust von DJ Kemistry 1999 trat sie zukünftig solo auf, um die gemeinsame Liebe zur Musik und der Clubkultur am Leben zu erhalten.

In ihren Charts aus dem Jahr 2000 hört man jedem einzelnen Track an, wofür Drum’n’Bass schon immer stand. Funk-Grooves mit Seele wie in A-Sides „Crazy”, emotional aufgeladene Vocals wie in „Love Is Not A Game” von J. Majik feat. Kathy Brown und eine ungeheure Portion Rhythmus wie in Digitals „Deadline”.

Diese und viele weitere DJ-Charts findet ihr in der GROOVE-Ausgabe #66 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Special Forces – Freeway

9. John B – Let Me In

Den Track namens „Let Me In” konnten wir leider nicht auftreiben, deswegen hier ein anderes John-B-Stück von Ende 2000.

8. Wots My Code – Dub-Plate (Total Science Remix)

7. Source Direct – Dog Style

6. A-Sides – Crazy

5. Instra Mental – Boomer

4. Calibre – Mystic

3. Digital – Deadline

2. Lemon D – Why? (12 Hz Mix)

1. J. Majik feat Kathy Brown – Love Is Not A Game