Wave Of Hope Poster (Artwork: Vivien Hoffmann)

Gestern hat Wave Of Hope zusammen mit dem Syntop Kollektiv eine neue Podcast-Serie veröffentlicht. Der Zweck dieser Aktion ist, möglichst viele Menschen auf die dramatische Situation an Europas Grenzen aufmerksam zu machen. Der Schwerpunkt der Spendenaktion liegt im Moment auf dem Flüchtlingscamp Moria in Griechenland. DJs wie Ben UFO, Jensen Interceptor, Mama Snake, Nene H, Gabber Eleganza, JASSS und Sugar unterstützen die Aktion und werden alle einen exklusiven Mix zur Reihe beitragen.

Wir haben uns mit einem der Gründer der Serie, Janis Heinzmann, unterhalten, um mehr über das Projekt zu erfahren.


Wie ist das Projekt zustande gekommen?

Janis Heinzmann: Ein Freund hat uns von Wave Of Hope for the Future berichtet. Es handelt sich um ein Projekt von Geflüchteten für Geflüchtete im Camp Moria. Durch diesen Ansatz kann Wave Of Hope die momentanen Ängste und Nöte der Menschen besser verstehen und ihnen helfen. Dieses Konzept hat uns auf Anhieb überzeugt und wir wollten zu dem Projekt beisteuern. Da wir aufgrund der Corona-Situation momentan keine Soli-Party oder dergleichen veranstalten können, lag die Idee nahe, mit einer Podcast-Reihe auf WHF auf die dramatische Situation im Camp Moria aufmerksam zu machen. Wir freuen uns umso mehr, dass wir sieben engagierte Künstler*innen zusammenbringen konnten, die mit uns gemeinsam dieses Projekt verwirklichen.

Was versprecht ihr euch von dem Projekt?

Wir hoffen, mit der Podcast-Serie möglichst viele Menschen auf die Situation im Camp Moria auf Lesbos in Griechenland aufmerksam zu machen. Außerdem wollen wir möglichst viele Spenden für Wave of Hope for the Future sammeln, mit denen eine Schule im Camp Moria aufgebaut wird. Diese soll vor allem Kindern, Jugendlichen und Frauen einen Zugang zu Bildung ermöglichen und Hoffnung geben.

Wie ist der Kontakt mit den Künstler*innen zustande gekommen?

Zu einigen der beitragenden Künstler*innen hatten wir bereits Kontakt, Sugar hatte zum Beispiel zuvor bereits auf einer Veranstaltung von uns gespielt. Die anderen haben wir über die jeweilige Booking Agentur angefragt.

Nach welchen Kriterien habt ihr euch die Künstler ausgesucht?

Wie bei unseren Veranstaltungen wollen wir auch bei unserer Podcast-Serie eine große musikalische Diversität und Bandbreite von Sounds vereinen und verbinden. Nach diesen Kriterien haben wir Künstler*innen angefragt die wir mögen. 

Habt ihr in Zukunft vor, noch weitere gute Zwecke zu unterstützen?

Wir würden das Projekt auch sehr gerne nach der Spendenkampagne weiter unterstützen! So planen wir schon eine Soli-Party für Wave of Hope for the Future, wenn die Clubs wieder öffnen. Darüber hinaus sind wir auch immer offen für die Unterstützung von weiteren sozialen Projekten.

Auf welchen Plattformen wird der Podcast verfügbar sein?

Heinzmann: Die Podcasts werden auf unserem Syntop Soundcloud Profil verfügbar sein sowie in den sozialen Medien geteilt.

Hört euch hier Ben UFOs exklusiven mix für Wave Of Hope an.

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