Fango (Foto: Presse)

Ein*e unbekannte*r Künstler*in im Edit eines weniger unbekannten Remixers. Mit der Single „Rectum”, den Remixen von DJ Hells „Car Car Car”, Rebolledos „Pow Pow” oder Red Axes’ „Sun My Sweet Sun” könnte Fango bereits dem einen oder anderen geläufig sein. Den venezianischen DJ und Produzenten schätzt aber nicht nur der*die unbekannte Urheber*in von „Feel The Love”, auch Künstler wie Seth Troxler, Laurent Garnier, Ben UFO oder die Techno-Ikone Marcel Dettmann finden Gefallen an Fangos Output.

Ob sich Fangos Remix wohl an Prins Thomas’ „Album Version” auf der Smalltown Supersound-EP Feel The Love anlehnt? Das bleibt ungewiss. Ebenfalls auf der 12″ erscheint ein Remix von Øyvind Morken.

Der Track beginnt mit einem monotonen Bassline-Klopfen, darüber das klassische Wechselspiel aus Kicks, Hi-Hats und Snares. Ein Pad-Sound steuert schnurstracks auf den fröhlichen Stab-Akkord, der den Song in eine erste melodische Richtung schickt. Nach gut zweieinhalb Minuten ist es Zeit für einen Break, der Beat macht Platz für „Feeeel-The-Loooove”. Das hauchen einige Stimmen im Akkord, während die Stabs im Hintergrund wie die Bläser-Sektion einer Bigband auftreten. Gemächlich schreitet der Track voran und es wird noch einmal richtig ruhig, bis einem die zärtlichen Stimmen das Vocal erneut in die Ohren säuseln.

Erfrischend könnte dieses acht Minuten lange sommerlich-housige Intermezzo die ersten gemeinsamen Sonnenstunden nach der Quarantäne begleiten. Vielleicht klappt’s ja bis zur Veröffentlichung am 17.April.

Hört hier vorab unsere exklusive Trackpremiere:

Unknown Blank001 (Blank)

1. Feel The Love (Fango Remix)
2. Ambitions (Øyvind Morken Remix)

Format: 12 ” & Digital
VÖ: 17. April 2020