Foto: Electric Soul (Tama Sumo)

Seit 1993 schon legt Kerstin Egert alias Tama Sumo auf. Angefangen hat alles einer kleinen Kreuzberger Bar, Drama. Über ihren musikalischen Antrieb sagt sie: „Meine Motivation ist und war es immer, eine Kombination aus Spaß und Kommunikation zu schaffen; sowohl verbal, als auch non-verbal. Ich liebe es, mit diversen Stimmungen und Atmosphären zu spielen.” In ihren Charts aus dem Juli 2009 spiegelt sich diese Attitüde wider: Dort wimmelt es nämlich nur so von unterschiedlichsten Stimmungen und Atmosphären. Sie sind ein Konglomerat aus experimentellem Techno und deepem House. Auch ein Bass Track hat sich eingeschlichen. Breakages „Rain” erinnert an melancholisch verregnete Tage, wohin gegen bei der Deuce EP die Melancholie und dazu auch gleich die Lethargie verschwindet. „Twerp Wiz” bringt dann nämlich die Tanzlaune mit flotten Drum-Sequenzen und krächzender Bassline in Schwung. Zu Levon Vincents „Polar Bear Make Nice With That Sea Lion” kann man sich die Closing-Stimmung in der Panorama Bar wunderbar ausmalen, wenn die Jalousien für wenige Augenblicke aufgezogen werden und die Sonne zu den fluffigen Synth-Akkorden hereinblitzt. Am 27.07 bespielt Tama Sumo zusammen mit Eris Drew und Kim Ann Foxman die Panorama Bar für die CSD Klubnacht .

Zusätzliche Charts und noch viel mehr aus dem Juli und August 2009 findet ihr in der Groove-Ausgabe 119 und in unserem Heft-Archiv.

10. Actress – Hazyville

9. Breakage – Rain

8. Newworldaquarium – Trespassers (Redshape RMX)

7. Lucretio – Good Words

6. DJ Sprinkles – Sisters I Don’t Know What This World Is Coming To

5. Levon Vincent – Polar Bear Make Nice With That Sea Lion

4. Deuce – Deuce EP

3. Tin Man – Constant Confusion

2. John Roberts – Blame

1. Marcello Napoletano – A Prescription Of Love