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GHERKIN JERKS Gherkin Jerks (Allevitated)

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Die Verdienste von Larry Heard sind gebührend gewürdigt worden. Eine eher unbekannte Fußnote seines Schaffens sind zwei EPs mit jeweils sechs Tracks, die er 1988 und 1989 auf einem recht kurzlebigen Chicagoer Label namens Gherkin Records veröffentlicht hat. Dort erschienen auch Platten von Mondée Oliver, Robert Owens, Armando oder Ron Trent. Geprägt waren diese beiden Veröffentlichungen von der überbordenden Acid-Welle. Und doch waren die Gherkin Jerks-Tracks anders – komplexer, weniger schlicht im Gemüt und teilweise bis auf die Knochen entkleidet von jeglichem Zierrat. Hier und da lassen sich Parallelen zu dem heraushören, was sich zur selben Zeit in Detroit entwickelte, teilweise ist Larry Heard mit den Gherkin Jerks aber schon da, wo Richie Hawtin und Daniel Bell erst einige Jahre später ankommen sollten. Bereits Anfang des Jahres sind die beiden Maxis 1:1 wiederveröffentlicht worden, so mag man sich zunächst mal die Frage stellen, warum es nun auch noch dieses Album braucht. Zum einen sind die EPs „Stomp The Beat“ und „1990“ nur auf Vinyl neu aufgelegt worden, zum anderen enthält dieser Longlayer drei bisher nicht erhältliche Stücke, die durch und durch begeistern. Ach ja, ein Track musste weichen, „Din Sync (Get Up And Do Your Thang)“ passte mit seinen Vocals wohl nicht ins geschlossen wirkende Bild dieses Albums.

 


Stream: Gherkin JerksGherkin Jerks

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